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    YB: Zukunft nach Rechtsstreit gesichert! So hoch ist Spychers Anteil

    Nau Sport
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    Bern,

    Der langjährige Rechtsstreit hinter den Kulissen bei YB ist beendet. Im Frühsommer 2025 einigten sich die Parteien auf einen Vergleich. Und jetzt?

    YB Hans-Ueli Andy Rihs
    Hans-Ueli Rihs (li.) kämpfte nach dem Tod seines Bruders Andy Rihs (re.) lange um die Kontrolle bei YB. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Rechtsstreit hinter den Kulissen bei YB ist beigelegt.
    • Hans-Ueli Rihs hält rund 70 Prozent der Anteile an den Bernern.
    • Sportchef Christoph Spycher soll mit 10 Prozent der Aktien beteiligt sein.

    Hinter den Kulissen tobte bei YB in den vergangenen Jahren ein erbitterter Familienstreit um die Kontrolle: Nach dem Tod des langjährigen Klub-Patrons Andy Rihs im Jahr 2018 entbrannte ein Kampf um sein Erbe innerhalb der Milliardärsfamilie.

    Traust du YB in dieser Saison den Meistertitel zu?

    Das ist genau passiert: Die beiden Söhne von Andy Rihs wollten gemäss «NZZ» ihre geerbten Anteile nach dem Tod des Vaters an ausländische Investoren verkaufen. Rihs' Bruder Hans-Ueli hatte testamentarisch jedoch ein Kaufsrecht auf die Aktien von Andy Rihs erhalten.

    Im Frühling 2022 übernahm Hans-Ueli Rihs dann sämtliche Aktien gegen den Willen der Erben. Was folgte, war ein drei Jahre andauernder Rechtsstreit. Dabei sei es neben dem Wert der Aktien auch um die Gültigkeit des Testaments selbst gegangen.

    Marcel Brülhart YB
    Marcel Brülhart ist Verwaltungsratspräsident bei YB. - keystone

    Wie Verwaltungsratspräsident Marcel Brülhart bei der «NZZ» nun erklärt, ist der Streit im Vorjahr beigelegt worden. «Im Frühsommer 2025 siegte endlich die Vernunft», so Brüllhart. «Die Aktien bleiben definitiv bei Hans-Ueli Rihs, was für die Zukunft des Klubs von grösster Bedeutung ist.»

    Was passiert bei YB nach Hans-Ueli Rihs?

    Der 82-Jährige hält aktuell knapp 70 Prozent der Anteile an YB. Sein Sohn Stefan Rihs ist mit 20 Prozent der zweitgrösste Anteilseigner. Sportchef Christoph Spycher hält laut Recherche der Zeitung knapp weniger als zehn Prozent.

    Christoph Spycher YB
    Sportchef Christoph Spycher soll knappe zehn Prozent der Anteile an YB halten. - keystone

    Die grosse Frage ist, was nach dem Tod von Hans-Ueli Rihs passieren wird. Sein Wille ist klar: YB soll in Schweizer Händen bleiben. Bei YB geht man von aus, dass sein Sohn als Erbe diese Ansicht teilt – und den Willen des Vaters befolgt. Schlusswort Brülhart: «YB ist unverkäuflich».

    Kommentare

    User #3505 (nicht angemeldet)

    Spieler können ihr grosses Potential nicht gleichzeitig, wunschgemäss abrufen - daran arbeiten wir nun seit Jahren

    User #6648 (nicht angemeldet)

    So wie die spielen,ist YB in der Tat unverkäuflich.

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