Im Rahmen des Internationalen Tags gegen Rassismus vom Sonntag, 21. März, engagiert sich YB ein weiteres Mal gegen Diskriminierung.
YB mit Botschaften gegen Diskriminierung. - Instagram/@bscyb_offiziell

Das Wichtigste in Kürze

  • Zum 25. Mal findet die Aktion «Gemeinsam gegen Rassismus» von YB statt.
  • YB-Captain Fabian Lustenberger läuft am Sonntag gegen FCZ mit einer Regenbogen-Binde auf.

YB kündigt die Antirassismus-Kampagne im Spiel gegen den FCZ (Sonntag, 16 Uhr) mit einem Video auf Instagram an.

Die YB-Stars proklamieren in ihrer Muttersprache eingängige Botschaften gegen die Diskriminierung.

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YB-Captain Fabian Lustenberger wird am Sonntag gegen den FCZ mit Regenbogen-Captainbinde auflaufen. - Instagram/@bscyb_offiziell

Mit dem Hashtag «#YBforeveryone» machen die Profis nicht nur auf die Rassendiskriminierung aufmerksam.

Es geht auch um die Gleichstellung der Geschlechter und um sexuelle Akzeptanz.

Im Statement dazu schreibt YB: «Fabian Lustenberger wird am Sonntag gegen FCZ eine regenbogenfarbene Captainbinde tragen.»

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Leistungsträger Fabian Lustenberger ist Captain bei YB. Seine orangene Kapitänbinde wird am nächsten Spieltag durch eine regenbogenfarbige ersetzt. - Keystone

BSC Young Boys: Seit 25 Jahren gegen Hass und Diskriminierung

Am 21. März 1996 wurde der Verein «Gemeinsam gegen Rassismus» von Urs Frieden (heute Ausbildner Nau.ch) und Micha Zbinden (Chefredaktor Nau.ch) gegründet.

Der gleichnamige Slogan prangte darauf auf den Matchleibchen des damals in der Auf-/Abstiegsrunde serbelnden Vereins.

Seitdem engagieren sich die Berner jedes Jahr aufs Neue gegen Gewalt und Diskriminierung.

GC
Das Spiel zwischen YB und dem FCZ 1996 stand unter dem Zeichen «Gemeinsam gegen Rassismus».
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Ein halbes Jahr lang liefen die Berner 1996 mit den speziellen Antirassismus-Trikots auf.
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Die Young Boys 2006 bei der Antirassismus-Aktion mit einem Banner.

Aus diesem Verein heraus entstand 1998 das Fussball-Lokal HalbZeit im Berner Nordquartier.

Lukas Meier, aktueller Co-Präsident der HalbZeit und Leiter der Berner Fanarbeit, nennt dies die «Initialzündung für die Berner Fussballszene».

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