Achtung, Allergiker! Heute fliegen in Bern viele Pollen
Der Samstag verspricht in Bern milde Frühlingstemperaturen und Sonnenschein. Doch Allergikerinnen und Allergiker dürfte eine starke Pollenbelastung zusetzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Frühlingshaftes Wetter erwartet die Bundesstadt am heutigen Samstag.
- Diese Bedingungen begünstigen aber auch den Pollenflug.
- Die Belastung – besonders durch die Esche – ist vor allem am Nachmittag und am Abend hoch.
Der Frühling ist wieder da. Nach einem kurzen Comeback des Winters vergangenes Weekend waren die Temperaturen in Bern diese Woche wieder angenehm mild.
Auch die Vorhersage für Samstag ist dabei vielversprechend. Gemäss SRF Meteo liegen die Höchsttemperaturen heute bei 13 Grad (Stand: Freitag, 11:45 Uhr).
Acht Sonnenstunden werden erwartet. Am Nachmittag könnte es etwas wolkiger werden. Was für zahlreiche Menschen ein Grund zur Freude und zum Rausgehen ist, dürfte anderen ein Dorn im Auge sein.
Denn: Allergikerinnen und Allergikern drohen eine schnupfende Nase und gereizte Augen.
Pollenbelastung von «stark» bis «sehr stark»
Laut «MeteoSchweiz» ist die Pollenbelastung am Samstag ab 15 Uhr «stark». Für 19 Uhr wird sie sogar kurzzeitig als «sehr stark» vorhergesagt.
Die App «Pollen-News» des Allergiezentrums Schweiz «aha!» schätzt für Bern am Samstag besonders die Belastung durch die Esche als hoch ein. Birkenpollen gelten als «mässig», Hasel und Erle als «schwach».
Expertin: Noch unklar, wie intensiv die Saison wird
Im Interview mit Nau.ch erklärte Pollenexpertin Marloes Eeftens vom Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) in Allschwil BL diese Woche, dass sich die Pollensaisons mehrerer Pflanzenarten tatsächlich in den letzten Jahren verstärkt haben.
Ob die aktuelle Saison besonders intensiv wird, könne die Expertin jedoch noch nicht sagen. Bei vielen Pollenarten stehe man erst am Anfang.
Mit Blick auf Städte appelliert Eeftens daran, beim Pflanzen von Bäumen das Allergiepotenzial stärker in Betracht zu ziehen.
In vielen Städten würden weiterhin stark allergene Arten wie Birken gepflanzt werden.
Eine grössere Vielfalt könnte gleich in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft sein – sowohl gesundheitlich als auch ökologisch. «Glücklicherweise wird dieser Ansatz inzwischen immer stärker berücksichtigt», so Eeftens.










