FC Basel

FC Basel – Lichtsteiner: «Wir müssen cleverer werden»

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Basel,

Trainer Stephan Lichtsteiner sieht beim FC Basel zwar eine «gute Leistung über 90 Minuten», ärgert sich aber über mangelnde Cleverness in der Schlussphase.

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Stephan Lichsteiner: «Wir müssen cleverer werden». - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Der FCB Basel verspielt den Heimsieg in den Schlussminuten gegen YB.
  • Trainer Lichtsteiner lobt die Leistung seines Teams, kritisiert aber fehlende Cleverness.
  • YB-Trainer Seoane lobt währenddessen die Moral seiner Mannschaft.

Es war ein wildes Spektakel im St. Jakob-Park – und am Ende blieb bei Stephan Lichtsteiner vor allem Frust. Der FC Basel führte am Samstagabend gegen YB zweimal, kassierte aber in der 90. Minute noch den 3:3-Ausgleich.

«Wir müssen den Ball besser halten, die Räume nicht mehr hergeben», sagte Lichtsteiner nach der Partie gegenüber Journalisten. Gerade in den letzten Minuten habe YB zu viel Platz gehabt. «Wir müssen cleverer werden.»

Hätte der FC Basel den Sieg verdient gehabt?

Dabei war der Basler Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft grundsätzlich zufrieden. «Es war über 90 Minuten eine gute Leistung von uns – es war ein sehr intensives Spiel.» Besonders die erste Halbzeit gefiel Lichtsteiner – trotz des Gegentors.

Denn der FC Basel reagierte stark, drehte die Partie noch vor der Pause. Auch nach dem Seitenwechsel sah Lichtsteiner sein Team lange im Vorteil. «Nach der Pause lassen wir wenig zu – wir kommen gut raus, sind gut im Spiel.»

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FCB-Trainer Stephan Lichsteiner analysiert das 3:3 daheim gegen YB. - Nau.ch

Doch dann kam die entscheidende Phase: «YB drückte – wir bekommen das 2:2 etwas unglücklich. Wir machen dann gleich das 3:2. Leider fehlt uns wie erwähnt etwas die Cleverness, das Spiel über die Runde zu bringen.»

Statt den Vorsprung zu verwalten, suchte der FC Basel weiter den Weg nach vorne. «Wir hätten den Ball in den eigenen Räumen halten sollen. So bekommen wir leider aber das 3:3." Für Lichtsteiner ist klar: «Das ist einfach unglücklich und zeigt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.»

Shaqiri und Lichsteiners vierte Gelbe Karte

Freude bereitete dem FCB-Trainer dagegen Xherdan Shaqiri. Der Captain war an drei Treffern beteiligt und brachte viel Schwung ins Basler Spiel. «Das ist die Folge harter Arbeit. Wir wussten, dass Shaq mit seinen Qualitäten immer den Unterschied ausmachen kann», sagte Lichtsteiner.

«Mit Ball ist er immer eine Gefahr für den Gegner – und jetzt hat es wieder gezeigt.»

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FCB-Trainer Stephan Lichsteiner spricht über Xherdan Shaqiri. - Nau.ch

Zu seinem eigenen Auftritt meinte Lichtsteiner, dass die Emotionen mit ihm durchgingen. Der FCB-Trainer kassierte nämlich eine Gelbe Karte und wird im nächsten Spiel gesperrt fehlen.

Auslöser war eine Szene vor dem 0:1. «Unser Spieler bleibt mit den Stollen am Hals liegen. Und ich dachte mir, das könnte man unterbrechen», erklärte er.

«Da erwarte ich manchmal ein wenig Fingerspitzengefühl von den Schiris, dass sie bei uns Trainern auch Verständnis zeigen..»

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FCB-Trainer Stephan Lichsteiner muss das nächste Spiel auf der Tribüne verbringen – was sagt er dazu? - Nau.ch

YB-Seoane spricht von «gerechtem Resultat» gegen den FC Basel

YB-Trainer Gerardo Seoane sprach nach der Partie von einem gerechten Resultat. Seine Mannschaft habe nach Schwierigkeiten zu Beginn besser ins Spiel gefunden. «Vor allem in der Startphase hat Basel einen sehr hohen Rhythmus angeschlagen, bei dem wir Schwierigkeiten hatten», sagte Seoane.

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YB-Trainer Gerardo Seoane analysiert das 3:3 Auswärts gegen Basel. - Nau.ch

Der YB-Coach lobte insbesondere die Moral seiner Mannschaft. «Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen für die zweite Hälfte, dass sie dort bis am Schluss drangeblieben ist.» Der Siegtreffer wäre möglich gewesen, meinte Seoane, «aber wahrscheinlich über das ganze Spiel gesehen nicht gerecht».

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YB-Trainer Gerardo Seoane äussert sich zum engen Kampf über die europäischen Plätze. - Nau.ch

Trotz Punktgewinn blieb auch bei den Bernern keine grosse Zufriedenheit. «Ganz wichtig wären drei Punkte gewesen», betonte Seoane. Mit Blick auf den Kampf um die Europa-Plätze sei das Remis zwar wichtig für die Moral. «Wir haben in der Kabine aber auch nicht gejubelt.»

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YB-Trainer Gerardo Seoane konnte seiner Mannschaft in der Pause einen Schub geben. - Nau.ch

So geht's weiter

Das Remis hat zur Folge, dass Basel weiter 6 Punkte mehr als YB auf dem Konto hat. Der FCB musste sich in der Tabelle jedoch von Lugano überholen lassen und liegt nur noch auf Platz 4.

In einer Woche gastiert Basel am Samstag beim designierten Meister Thun. Das wird das Spiel sein, bei dem Stephan Lichsteiner nicht an der Seitenlinie der Beppi stehen wird.

YB bestreitet am Sonntag ein Heimspiel gegen Servette.

Super League - Super League: Regular Season (05.04.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland32237272:3671
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen31167860:3756
3.FC Lugano LogoFC Lugano32158949:3854
4.FC Basel LogoFC Basel32159850:4253
5.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys321311864:5947
6.FC Sion LogoFC Sion311171344:3546
7.FC Luzern LogoFC Luzern311012962:5639
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport321013947:5439
9.Servette LogoServette318111253:5636
10.FC Zürich LogoFC Zürich311017444:6034
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich31517938:6124
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur32421735:8419
Super League - Super League: Regular Season (05.04.2026)SpPkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland3271
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen3156
3.FC Lugano LogoFC Lugano3254
4.FC Basel LogoFC Basel3253
5.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys3247
6.FC Sion LogoFC Sion3146
7.FC Luzern LogoFC Luzern3139
8.Lausanne-Sport LogoLausanne-Sport3239
9.Servette LogoServette3136
10.FC Zürich LogoFC Zürich3134
11.Grasshopper Club Zürich LogoGrasshopper Club Zürich3124
12.FC Winterthur LogoFC Winterthur3219

Kommentare

User #3784 (nicht angemeldet)

Der schlechteste wahr wieder mal Lichtsteiner

User #1305 (nicht angemeldet)

Solche "Stärchen" sind doch der Untergang der Spielermoral!

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