WM 2026 – Was verbindet Sie mit Indiana Jones, Murat Yakin?
Vor der WM 2026 ist Murat Yakin im grossen Nau.ch-Interview zu Gast. Im zweiten Teil verrät er, was er im Gepäck hat – und was ihn mit Indiana Jones verbindet.

Das Wichtigste in Kürze
- Am 13. Juni startet die Schweizer Nati gegen Katar in die WM 2026.
- Trainer Murat Yakin verrät im Nau.ch-Interview, was er alles in die USA mitnimmt.
- Zudem erklärt er, wie es um seine Textsicherheit bei der Nationalhymne aussieht.
Im ersten Interview-Teil vom Samstag sprach Murat Yakin mit Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein ausführlich über sein Team und die Ziele an der WM 2026.
Im zweiten Teil geht es lockerer zu und her: Der Nati-Trainer verrät, welche Glücksbringer er mitnimmt. Und was er mit Indiana Jones gemeinsam hat.

Mischi Wettstein: Wir machen einen Themawechsel: In San Diego herrscht rund um das Trainingsgelände Schlangenalarm! Wer muss eigentlich den Ball holen, wenn er in den Büschen landet?
Murat Yakin: Wir haben zum Glück einen Riesenplatz mit viel Auslauf. Aber am besten wäre es, wenn wir auch im Training das Tor treffen. Sonst schicken wir einen vom Staff (lacht).

Wettstein: Oder packt der Materialwart Roger Kaspar sicherheitshalber mehr Bälle ein, als sonst?
Yakin: Nein, das wird nicht nötig sein.
Wettstein: Muri, ich habe gehört, dich verbindet etwas mit Indiana Jones. Kannst du mich aufklären?
Yakin: (lacht) Ich habe die Filme schon lange nicht mehr gesehen!

Wettstein: Er hat ja bekanntlich Angst vor Schlangen – und ich habe gehört, dass es bei dir auch so sei?
Yakin: Eine Begegnung würde mich schon nicht gerade freuen. Aber wenn es passiert, müsste ich wohl einfach schneller sein, als die Schlange (lacht).
Wettstein: Kommen wir zum Reisegepäck. Wie sieht es punkto Ritualen aus? Packst du einen Glücksbringer ein?
Yakin: Ich selber habe keinen, aber meine beiden Töchter werden mir sicher etwas basteln. Vielleicht ein Bändeli oder eine Figur. Die beiden sind sehr kreativ.
00:00 / 00:00
Wettstein: Sind Gummibärli im Gepäck dabei?
Yakin: Nein, schon lange nicht mehr. Ich liebe Süsses, aber heute verzichte ich auf Gummibärli.
Wettstein: Wie sieht es mit deinen Pistolero-Zigarren aus, um hoffentlich zahlreiche Siege zelebrieren zu können?
Yakin: Die werden nicht fehlen. Sie sind neben der Trillerpfeife und der Stoppuhr dabei.
Wettstein: Vor längerer Zeit haben wir mal die Schweizer Hymne mit dir und deinem Bruder Hakan getestet. Wie stilsicher bist du heute mit dem Text?
Yakin: Gar nicht! Ich bin einfach ein schlechter Sänger.
00:00 / 00:00
Wettstein: Also lieber Leistung auf dem Platz als beim Singen?
Yakin: Ja, genau.
Wettstein: Bist du eigentlich abergläubisch?
Yakin: Nein, gar nicht.

Wettstein: Solltest du mal richtig genervt oder gestresst sein: Wie baust du deine Laune wieder auf?
Yakin: Mit einer Zigarre (lacht). Nein, am besten lässt man es gar nicht zu so einer Situation kommen. Aber es gehört zum Sport, das habe ich auf meinem Weg mitbekommen über die Jahre. Man hat seine Abläufe nach einem Spiel, muss zuerst bei sich den Fehler suchen. Das ist immer das erste Ziel. Und dann versucht man, das besser zu machen.
Wettstein: Die letzte Frage: Falls die Nati Weltmeister wird, dürfen wir Journalisten mit der Mannschaft im selben Flugzeug nach Hause fliegen?
Yakin: Dann stelle ich euch sogar meinen Platz ganz vorne zur Verfügung (lacht).












