WM 2026 – Sow: «Lieber vor dem Turnier als im Turnier»
Djibril Sow bleibt nach dem 1:1 im Test gegen Australien gelassen. Die Schweizer Nati wisse, was vor dem Start in die WM 2026 zu tun sei.

Das Wichtigste in Kürze
- Djibril Sow verspürt vor seiner zweiten WM mehr Erfahrung und Genuss.
- Zur Xhaka-Kritik meint er: «Wir können gut einschätzen, was wir besser machen müssen.»
- In den letzten Wochen habe es noch zu viele Nebengeräusche gegeben.
Nach dem 1:1 im abschliessenden Testspiel gegen Australien gab es bei der Schweizer Nati am Montag plötzlich Feuer-Alarm.
«Zu einem bestimmten Zeitpunkt wurde uns gesagt, dass es eine 50-50-Situation sei, ob wir das Hotel verlassen müssen», sagt Nati-Sprecher Sergio Affuso am Dienstag an der Pressekonferenz.
Der Wind habe sich dann aber in die richtige Richtung gedreht.
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Statt einer Evakuierung verbrachten die Nati-Spieler ihre Zeit am Montag mit einem Team-Event. Es sei «eine schöne Überraschung» gewesen, sagt Djibril Sow am Dienstag vor den Medien. «Jeder hat sich gefreut.»
Man habe so die WM 2026 lancieren können, sagt der Mittelfeldspieler. «Jeder hatte etwas Zeit für sich, um den Strand zu geniessen.» SFV-Präsident Peter Knäbel habe sich mit motivierenden Worten an die Mannschaft gewandt.

Nach einer persönlich guten Saison beim FC Sevilla war die Vorfreude auf die WM bei Djibril Sow zuletzt gross. Teamkollegen im Süden Spaniens hätten ihm gesagt, dass es «ein Riesen-Ding» sei, an einer WM zu spielen.
Vor seiner zweiten Weltmeisterschaft fühle er sich nun erfahrener. «Ich denke, ich geniesse diese WM mehr, weil ich weiss, was kommt. Mental fühle ich mich an einem guten Ort.»
Sow: Xhaka «ist ein Heisssporn»
Der frühere YB-Akteur wird an der Pressekonferenz auf die warnenden Aussagen von Captain Granit Xhaka nach dem Australien-Testspiel angesprochen.
Sow kommentiert: «Man weiss: Er will immer gewinnen, er ist ein Heisssporn. Wir als Mannschaft können sehr gut einschätzen, was wir besser machen müssen.»
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Als Team sei der Auftritt nicht gut genug gewesen. «Das kann passieren – lieber vor dem Turnier als im Turnier.»
Zu viele Nebengeräusche
Insgesamt hat es aus Sicht des 29-Jährigen in den letzten beiden Wochen zu viele Nebengeräusche gegeben. Dazu gehörten die vielen Termine neben dem Platz, so Sow. «Das kann die Leistung ein bisschen beeinflussen.»
Das Wettkampf-Gefühl sie beim Testspiel gegen Australien zudem noch nicht wirklich aufgekommen. «Wir als Mannschaft sind mental stark genug, dass wir das wegstecken und am Samstag Vollgas geben können.»
Gegen Katar könnte Sow am Samstag (21 Uhr) zu seinem 53. Einsatz im Nati-Dress kommen. Ein Tor gelang dem Mittelfeldspieler bislang noch nicht – «es wird langsam Zeit», meint der 29-Jährige.
















