Schweizer Nati schlägt Jordanien im zweitletzten WM-Test 4:1
Das letzte Heim-Testspiel der Schweizer Nati vor der WM 2026 endet mit einem Sieg: Embolo, Ndoye, Xhaka und Fassnacht treffen beim 4:1 gegen Jordanien.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati gewinnt den Test gegen Jordanien mit 4:1.
- Embolo, Ndoye, Xhaka und Fassnacht treffen für die Schweiz.
- Nach vielen Wechseln macht die Nati in der zweiten Halbzeit nicht immer eine gute Figur.
Im zweitletzten Spiel vor der WM 2026 sammelt die Schweizer Nati nochmal Selbstvertrauen. Gegen WM-Teilnehmer Jordanien gewinnt die Schweiz beim Test in St.Gallen souverän mit 4:1.
Zwei Penaltytore und ein eiskalter Ndoye
Die Schweizer sind von Beginn an spielbestimmend, erspielen sich aber noch kaum Chancen. Der VAR wird zum Dosenöffner: Denn ein Vergehen gegen Freuler führt zum Penalty. Diesen verwandelt Embolo aus elf Metern zum 1:0.

Nach einem kapitalen Fehler von Xhaka im Aufbau hat Jordanien plötzlich die Grosschance zum Ausgleich. Mvogo hält im 1 gegen 1 aber stark. So fällt das nächste Tor stattdessen auf der anderen Seite: Aebischer findet Ndoye, der zum 2:0 einschiesst.
Noch vor der Pause legt die Schweiz sogar noch ein weiteres Tor drauf. Embolo wird im Strafraum gefällt – Xhaka verwandelt den fälligen Penalty.
Plötzlich meldet sich Jordanien
Zur Pause nimmt Yakin gleich sieben Wechsel vor. Das bringt erst Schwung: Amdouni und Fassnacht scheitern mit vielversprechenden Abschlüssen. Doch ist die Schweizer Defensive nach einem langen Ball ungeordnet: Al Fakhouri verkürzt auf 1:3.

Plötzlich ist Jordanien im Aufwind und die Schweiz ist zunehmend verunsichert. Nach einem vermeintlichen Handspiel von Widmer zeigt der Schiedsrichter sogar auf den Punkt. Die VAR-Bilder sorgen aber für ein Umdenken: Kein Penalty.
Trotzdem bleibt Jordanien erstaunlich präsent. Mit einem Konter befreit sich die Schweizer Nati aus der misslichen Lage: Der eingewechselte Fassnacht trifft zum 4:1! Kurz darauf verhindert nur eine tolle Parade ein weiteres Joker-Tor – Itten hatte stark abgeschlossen.

In der Schlussphase schlägt das Wetter in St.Gallen plötzlich völlig um. Es zieht ein Gewitter auf und später folgt sogar Hagel. Dadurch wird dieses Testspiel überraschend schon deutlich vor der 90. Spielminuten beendet.
Oder doch nicht? Etwas später wird offiziell: Das Spiel muss noch fortgesetzt werden. Die Spieler kehren auf den äusserst nassen Platz zurück, obwohl der Ball auf dem sumpfigen Untergrund kaum noch rollt. Nach drei weiteren Minuten ist das Spiel aber wirklich vorbei.
Schweizer Nati reist in die USA
Nach dem erfolgreichen Abschluss in der Ostschweiz steht für die Schweizer Nati die Reise nach Nordamerika an. Nach einer ersten Trainingswoche in den USA steht am Samstag (21 Uhr) in San Diego ein Testspiel gegen Australien an.

Der Start in die WM 2026 erfolgt eine Woche später: Am 13. Juni trifft das Yakin-Team in Santa Clara auf Katar. Nach einem weiteren Spiel in Kalifornien gegen Bosnien (18. Juni) geht es nach Kanada: Am 24. Juni spielt die Nati in Vancouver gegen Co-Gastgeber Kanada.










