Schweizer Nati: Captain Lia Wälti nach Verletzung zuversichtlich

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Evilard,

Die Verletzung von Lia Wälti (30) ist glücklicherweise weniger schlimm, als zuerst befürchtet. Bald will sie ins Teamtraining mit der Schweizer Nati einsteigen.

Lia Wälti Schweizer Nati
Lia Wälti will die Schweizer Nati an der WM als Captain aufs Feld führen. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor einigen Wochen wird Lia Wälti rüde gefoult und verletzt sich am Knöchel.
  • Seit Samstag bereitet sich die Mittelfeldspielerin mit der Nati auf die WM vor.
  • Die 30-Jährige ist zuversichtlich, dass sie beim Auftaktspiel auflaufen kann.

Mitte Mai muss Lia Wälti beim Spiel von Arsenal gegen Everton vorzeitig ausgewechselt werden. Die Emmentalerin wird von ihrer Gegenspielerin rustikal von den Beinen geholt und geht sofort zu Boden (Video unten).

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Lia Wälti wird Mitte Mai übel gefoult. - Twitter

Nach minutenlanger Pflege muss Wälti mit der Trage vom Platz gebracht werden. Sofort kommen Gedanken auf, ob sie die WM mit der Schweizer Nati, welche Mitte Juli startet, verpasst.

Wälti hat Glück im Unglück

Mittlerweile sind einige Wochen vergangen. Wälti ist am letzten Samstag ins Nati-Camp nach Magglingen eingerückt. Die Verletzung ist glücklicherweise weniger schlimm als zunächst erwartet.

An einer Online-Medienkonferenz nimmt die 30-Jährige Stellung zum Stand der Dinge. Unmittelbar nach dem Foul habe sie gedacht, dass sie die WM verpassen werde. «Deshalb bin ich sehr zufrieden, wie es ausgegangen ist.»

In Magglingen läuft die Vorbereitung auf die Endrunde. Lia Wälti ist auf dem Weg zurück, braucht aber noch etwas Zeit. «Wir schauen von Tag zu Tag, bisher läuft alles gut. Aber es kommt auf jeden Tag an und darauf, wie mein Fuss auch auf die Belastung reagiert.»

«Ziel ist das erste WM-Spiel»

Am 9. Juli reist die Schweizer Nati nach Neuseeland, davor stehen noch zwei Testspiele auf dem Programm. Ob die Mittelfeldspielerin da zum Einsatz kommen wird, ist unklar. Sie sei zunächst zuversichtlich, dass sie bald ins Teamtraining einsteigen kann.

Wie weit schafft es die Schweiz an der Frauen-WM?

Wälti: «Das Ziel ist ganz klar das erste Spiel an der WM und ich werde kein unnötiges Risiko eingehen. Wenn es möglich ist, dass ich ein paar Minuten bekomme, dann mache ich das. Wenn nicht, dann bin ich auf jeden Fall fit für das erste WM-Spiel.»

Dieses findet dann am 21. Juli gegen die Philippinen statt. Die weiteren Gegnerinnen der Schweizer Nati sind Norwegen und Neuseeland.

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