Bund verfolgt Tiefengeothermieprojekt in Magglingen nicht weiter

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Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) hat das Tiefengeothermieprojekt in Magglingen aufgegeben. Als Gründe hat das BBL am Donnerstag wirtschaftliche Faktoren und hohe Projektrisiken angegeben.

Der Bund will das Magglingen-Areal jetzt doch nicht mittels Tiefengeothermie mit Wärme versorgen. (Archivbild)
Der Bund will das Magglingen-Areal jetzt doch nicht mittels Tiefengeothermie mit Wärme versorgen. (Archivbild) - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

Der Aufbau des Untergrunds bei Magglingen ist äusserst komplex und würde bei Tiefbohrungen deutlich höhere Kosten verursachen als prognostiziert, wie das BBL in einer Mitteilung schreibt. Deshalb habe es die Wirtschaftlichkeit der geplanten Geothermie-Anlage über den gesamten Lebenszyklus neu beurteilt.

Das BBL will für die Wärmeversorgung des Nationalen Sportzentrums Magglingen nun Optionen mit mehreren Energieträgern prüfen. Die Geothermie bleibt eine davon, wie das BBL weiter schreibt. Die Erschliessung der näher an der Erdoberfläche erwarteten Energiequellen könnte wesentlich günstiger erschlossen und in Kombination mit einer Wärmepumpe potenziell genutzt werden.

An einer vollständigen Dekarbonisierung des bislang mit Erdgas versorgten Areals in Magglingen will der Bund festhalten. 2018 erschloss er das Gebiet mit einem Fernwärmenetz. Als Wärmequelle hatte er ursprünglich die Nutzung tiefer Geothermie vorgesehen.

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