Granit Xhaka gibt zu: Habe Impf-Zertifikat erworben
Granit Xhaka wird nicht zur Nati einrücken. Der Captain gibt auf Instagram zu, dass er während Corona eine Impfbestätigung erworben habe.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati muss in der Nations League ohne Granit Xhaka auskommen.
- In Absprache mit dem SFV wurde entschieden, den Zusammenzug ohne ihn zu bestreiten.
- Xhaka gibt zu, wärend Corona eine Impf-Bestätigung erworben zu haben.
Nach intensiven Debatten um sein Impf-Zertifikat legt der Nati-Captain am Montag die Karten auf den Tisch. Granit Xhaka klärt via Instagram auf: Er hatte während Corona eine Impfbestätigung erworben. «Heute sehe ich klar, dass dieser Weg nicht richtig war. Es war ein Fehler, das tut mir leid», schreibt er.

«Im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung war ich damals persönlich stark verunsichert und hatte grosse Bedenken», klärt Xhaka auf. «Ich empfand tiefes Misstrauen gegenüber dem Impfstoss und war von Ängsten und Verunsicherung geprägt.»

Xhaka weiter: «In dieser aufgewühlten Gefühlslage habe ich eine Impfbestätigung erworben, anstatt meine offenen Fragen auf dem vorgesehenen Weg zu klären», so der Nati-Captain weiter.
Granit Xhaka fehlt der Nati in der Nations League
Als eine der Folgen wird der Nati-Captain nicht zum Nations-League-Zusammenzug anreisen. Das bestätigt der SFV in einer Mitteilung.
«Nach seinem persönlichem Statement zur Impfbestätigung wird Granit Xhaka am bevorstehenden Nati-Zusammenzug nicht teilnehmen. Dieser Entscheid wurde in einem Gespräch zwischen Xhaka und der SFV-Verbandsführung gemeinsam getroffen.»

SFV-Präsident Peter Knäbel erklärt: «Granit Xhaka hat uns gestern Abend über den Sachverhalt informiert und uns gleichzeitig gesagt, dass er sich öffentlich dazu äussern und Verantwortung übernehmen wird.»
Knäbel weiter: «Wir begrüssen, dass Granit diesen Schritt macht und sich der Aufarbeitung stellt. Gleichzeitig sind wir gemeinsam zum Schluss gekommen, dass es im Interesse der Mannschaft ist, diesen Zusammenzug ohne ihn zu bestreiten.»
Für den Verband gehe es jetzt darum, Ruhe in die Situation zu bringen und den Fokus voll und ganz auf die Mannschaft und die bevorstehenden Aufgaben in der Nations League zu richten.










