Regierungsrat bekräftigt Wunsch nach mehr Tempo bei Bypass Bern-Ost
Die Berner Kantonsregierung hat am Montag ihre Forderung nach einer raschen Realisierung des Projekts Bypass Bern-Ost bekräftigt. In ihrer Stellungnahme zur Vernehmlassung «Verkehr '45» übte sie zudem Kritik an vom Bund geplanten Bahnvorhaben.

Er unterstütze grundsätzlich die vom Bund vorgesehene Weiterentwicklung des Nationalstrassennetzes und die entsprechenden Projekte im Kanton Bern, schreibt der Regierungsrat in einer Mitteilung. Dazu gehöre auch das Projekt Bypass Bern-Ost.
Den vom Bund geplanten Realisierungshorizont erachte er allerdings als zu spät. Er fordere deshalb «planmässige Weiterführung der Arbeiten für den Bypass Bern Ost sowie die Umsetzung des Projekts im Planungshorizont 2055».
Weiter sei der geplante Wegfall der halbstündlichen Bahnverbindungen zwischen Burgdorf, Herzogenbuchsee, Langenthal und Zürich «inakzeptabel», so der Regierungsrat. Dass der Bund auf die geplante Haltestelle Thun Nord verzichten will – auch damit sei er nicht einverstanden.






