Mitten in der Vorbereitung trennt sich GC vom Sportchef und CEO. Ex-Präsident Romano Spadaro (73) spricht beim Nau.ch-Fussball-Lunch über seinen Herzensclub.
Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein im Gespräch mit Ex-GC-Präsident Romano Spadaro. - Nau.ch
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der ehemalige GC-Präsident Romano Spadaro ist zu Gast beim Nau.ch-Fussball-Lunch.
  • Im «Casa Aurelio» in Zürich spricht er über seinen Herzensclub – und findet klare Worte.
  • Spadaro überlegt sich sogar, seine Tickets bei den Hoppers zurückzugeben.

Von 1994 bis 1999 ist Romano Spadaro (73) Präsident bei GC. Und erlebt mit den Hoppers eine unglaublich erfolgreiche Zeit. Die Zürcher feiern Titel und rocken die Champions League. Davon sind die Grasshoppers aktuell meilenweit entfernt.

Beim Fussball-Lunch von Nau.ch im Edel-Spanier «Casa Aurelio» spricht Spadaro mit Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein über seinen Herzensclub.

Zweiter Teil des Gesprächs: Ex-GC-Präsident Romano Spadaro überlegt sich, seine VIP-Tickets abzugeben. - Nau.ch

Der Ex-Präsident nimmt kein Blatt vor den Mund. GC sei mittlerweile ein No-Name-Verein, wurde zu einem Farmclub degradiert. Und zudem auch schlecht aufgestellt! «In einer Organisation brauche ich die besten und fähigstens Menschen in den Schlüsselpositionen», so Spadaro.

GC
Sky Sun ist seit April 2020 Club-Boss bei GC. - Keystone

Dies sei aktuell nicht gegeben. Der abgesetzte Sportchef Seyi Olofinjana sei eine Fehlbesetzung gewesen. Und mit Club-Boss Sky Sun geht Romano Spadaro besonders hart ins Gericht. «Für mich ist er eine Nullnummer!»

Romando Spadaro GC
Der damalige GC-Präsident Romano Spadaro mit Ex-Natistürmer Kuilay Türkyilmaz.
GC
Unter Präsident Spadaro erreichte GC als erster Schweizer Club die Champions League.
GC
In dieser Zeit sorgen Pascal Thüler, Kubilay Türkyilmaz, Johann Vogel und Murat Yakin auch international für Aufsehen.

Ex-Präsident Romano Spadaro: «Vielleicht gebe ich meine Tickets zurück»

Seit 2020 ist GC im Besitz der chinesischen Investoren, denen auch die Wolverhampton Wanderers gehören. Doch auch Romano Spadaro war damals an einem (Wieder-)Einstieg interessiert.

Verstehen Sie die harte Kritik von Ex-GC-Präsi Spadaro an der heutigen GC-Führung?

«Einem guten Freund von mir gehören die Clubs Clermont und Austria Lustenau. Wir haben einen Vorschlag unterbreitet, bei gewissen Themen konnten wir uns aber nicht finden», so Spadaro.

Mittlerweile hat er kein Interesse mehr, bei seinem Lieblingsclub einzusteigen. «Das ist Geschichte, ich konzentriere mich auf andere Pläne.» Doch als GC-Fan sei es für ihn nicht einfach, wie es derzeit um den Club stehe.

Der Status als Farmteam ist ihm ein Dorn im Auge. «Ich weiss nicht, ob ich meine VIP-Tickets weiterhin behalten soll», sagt Spadaro. Trotz aller Kritik verteilt der ehemalige Boss aber ein grosses Lob an den Trainer. «Giorgio Contini macht unter diesen Umständen einen tollen Job!»

Ex-GC-Boss Romano Spadaro beim Edel-Spanier «Casa Aurelio» in Zürich. - Nau.ch

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Der Fussball-Lunch fand beim Edel-Spanier «Casa Aurelio» in Zürich statt. Ex-GC-Präsident Romano Spadaro spricht im ersten Teil über die aktuellen Zustände bei den Hoppers.

Im abschliessenden zweiten Teil am Freitag erklärt Spadaro, wie GC wieder sexy werden könne. Und was er vom neuen Modus der Super League hält.

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