FCZ zittert sich in Unterzahl zu 1:1-Unentschieden bei Servette
Lange ist der FCZ auswärts bei Servette in Genf die bessere Mannschaft. Ein Platzverweis macht aus einem möglichen Auswärtssieg am Ende ein erzittertes Remis.

Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Zürich erkämpft in Unterzahl ein 1:1-Unentschieden bei Servette.
- Marco Burch bringt die Genfer in Führung, Damienus Reverson gleicht für den FCZ aus.
- Kommende Woche gastiert der FC Basel zum Klassiker im Letzigrund.
Nach einem Platzverweis gegen Lindrit Kamberi zittert sich der FCZ zu einem 1:1-Remis in Genf. Die Zürcher sind bei Servette über weite Strecken die bessere Mannschaft, laufen aber zunächst einem Rückstand hinterher. In Unterzahl liegt dann nicht mehr als ein Punkt drin.
Die Genfer starten besser in die Partie, nach einer Viertelstunde wird es erstmals heikel: Eine Guillemenot-Hereingabe bekommt der FCZ gerade noch geklärt, kurz darauf ist Brecher bei einem Rouiller-Eckball zur Stelle.

Doch nach 20 Minuten muss sich der Schlussmann der Zürcher geschlagen geben: Nach einem Eckball von Njoh ist Servette-Debütant Marco Burch zur Stelle. Volley schiesst er die Genfer in Führung.
FCZ reagiert – und schwächt sich selbst
Aber dem FCZ gelingt nur acht Minuten später der Ausgleich: Ein langer Ball von Keeper Brecher landet bei Kény, der die Kugel auf Krasniqi weiterleitet. Dessen Abschluss wird von Servette-Goalie Mall zur Kerze pariert, Reverson kann den Nachschuss zum 1:1 verwerten.

Mit dem Ausgleich im Rücken werden die Zürcher wieder stärker, Servette liefert offensiv wenig. Aber eine Viertelstunde vor Schluss schwächen sich die Gäste selbst: Lindrit Kamberi zieht gegen Ayé die Notbremse und fliegt mit glatt Rot vom Platz.
Mit dem Platzverweis kippt die Partie wieder: Servette erhält durch die Überzahl neuen Rückenwind, vor allem Ayé und Burch sorgen für Offensivdrang. Bei den Zürchern rettet Comenencia nach einem Eckball und Mráz-Abschluss auf der Linie.
FCZ zittert den Punkt nach Hause
Die Zürcher kommen ihrerseits noch zu Konterchance über Kény und Emmanuel, lassen diese aber ungenutzt. Servette findet selbst kein Mittel gegen die Zürcher Defensive – trotz sieben Minuten Nachspielzeit. Am Ende zittern die Gäste den Punktgewinn über die Zeit.

Auf die Zürcher kommen in den nächsten Wochen noch dicke Brocken zu: Am Sonntag gastiert der FC Basel zum Klassiker im Letzigrund. Eine Woche später ist der FCZ bei YB im Wankdorf zu Gast. Die Woche darauf gastieren die Zürcher ihrerseits in Basel.












