FC Zürich

FC Zürich: Warum ist die Stimmung so viel besser, Trainer-Hediger?

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein

Zürich,

Beim FC Zürich hat sich rund um den Abgang von Sportchef Milos Malenovic viel verändert. Trainer Dennis Hediger spricht von «einem Schub» und mehr Lockerheit.

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So äussert sich Dennis Hediger gegenüber Nau.ch nach der Winterpause. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Milos Malenovic ist nicht mehr Sportchef beim FCZ – Steven Zuber löste seinen Vertrag auf.
  • Für Coach Hediger war das keine Option: «Ich habe mich diesem Projekt verschrieben.»
  • Er sagt: «Das hat uns einen Schub gegeben» und hofft auf ein Ende der Nebengeräusche.

Beim FC Zürich hat sich zuletzt vieles verändert, im Jahr 2026 startet der FCZ mit einem neuen Gesicht. Es gab diverse Abgänge, darunter Milos Malenovic und Steven Zuber, der seinen Vertrag kurz nach dem Malenovic-Out auflöste.

War das auch für Coach Dennis Hediger, der als Malenovic-Vertrauter gilt, eine Option? «Ich bin beim FC Zürich angestellt», stellt Hediger klar. «Ich habe mich diesem Projekt hier verschrieben.»

Traust du dem FC Zürich die Top 6 in der Super League noch zu?

In seiner Spielerkarriere und auf dem Trainerweg habe ihm Malenovic geholfen. Aber: «Ich habe keine Sekunde überlegt, den Weg nicht mehr weiterzugehen, weil Milos nicht mehr hier ist.»

Dennis Hediger
Dennis Hediger hat sich dem Projekt FC Zürich voll verschrieben. - Keystone

Die Stimmung beim FC Zürich wirkt zum Jahresstart sehr positiv, auch bei Hediger. Er sagt: «Kann schon sein, dass ich wegen des Klimas lockerer bin. Wenn man übernimmt, herrscht Chaos und Unsicherheit bei den Spielern.» Jetzt habe er mehr Zeit für die Beziehungsebene.

Hediger: «Denke, jeder kommt wieder lieber arbeiten»

Hat das Aussortieren der «faulen Äpfel» die Stimmung verbessert? Dennis Hediger sagt: «Natürlich hat das Ganze nochmal einen Schub gegeben. Ich denke, jeder kommt wieder ein bisschen lieber hier ins Gebäude arbeiten.»

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Nau.ch fragt Dennis Hediger: «Ist jetzt eine neue Energie in der Mannschaft?» - Nau.ch

Die Nebengeräusche seien ein Problem gewesen: «Das hast du im Hinterkopf und nimmst du mit.» Jetzt hofft Hediger, dass sich seine Spieler wieder «auf Fussball konzentrieren» können. So stimme der Fokus wieder.

Noch sind aber wohl nicht alle Transfers abgeschlossen. Bei Jahnoah Markelo geht Hediger von einem Abgang aus: «Er hat Interessenten und Er hat die Zeit bekommen, sich um den Transfer zu kümmern.»

FC Zürich
Nach den Abgängen von Spielern wie Zuber und Gomez könnte auch Markelo den FCZ noch verlassen. - Keystone

Ob die «Klimaveränderung» im Team auch auf dem Platz ersichtlich wird, zeigt sich schon bald. Am Sonntag (14 Uhr) spielt der FC Zürich auswärts gegen Servette. Eine Woche später steht das Heimspiel im Klassiker gegen den FC Basel an.

Kommentare

Wenn die FCZ-Verantwortlichen jetzt das Gefühl haben, dass nach dem Rausschmiss von Malenoviv, die Abgänge von Gomez, Zuber, Markelo, Tosic etc. ein neues Zeitalter entsteht, frage ich mich: Mit welchem Team soll der FCZ überhaupt noch Punkte holen? Okay, mit den Jungen spielen ist ja gut, aber reicht das Niveau für die SL? Der FCZ ist nun definitiv einer der Absiegskandidaten, aber das Wichtigste für den Club ist ja im Moment nur: Dass die Spieler wieder gerne zur Arbeit gehen!?!? Es fragt sich nur….: Wie lange…?

User #6175 (nicht angemeldet)

Dieser Anfänger Hediger ist auch schön eingebildet. Ausgebildet würde dem FCZ mehr nützen.

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