Der Schweizer Meister FCZ startet mit einer Pleite in die Europacup-Qualifikation: Im Quali-Hinspiel bei Karabach Agdam setzt es eine 2:3-Niederlage.
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Ibrahima Wadji trifft zum 2:0 für Karabach Agdam gegen den FCZ in der Qualifikation zur Champions League. - Karabach Agdam
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der FCZ verliert auch das zweite Pflichtspiel in der neuen Saison.
  • Nach dem 0:4 bei YB verliert man bei Karabach Agdam in Aserbaidschan mit 2:3.
  • Ein Offside-Tor und ein später Penalty halten die CL-Chance am Leben.

Der FCZ steht in der Champions-League-Qualifikation schon unter Druck: Der Schweizer Meister unterliegt auswärts bei Karabach Agdam in Baku mit 2:3. Dank eines späten Elfmeters und eines Abseitstreffers lebt die CL-Chance aber noch weiter.

Schafft es der FCZ in die CL-Gruppenphase?

Schon die Startphase gehört ganz klar den Hausherren. Das macht sich nach 17 Minuten bezahlt: Kady kommt nach einem Freistoss im Strafraum an den Ball und dribbelt sich frei. Sein Abschluss aus spitzem Winkel klatscht an die Hände von Brecher und in die Maschen.

FCZ wird besser, aber Karabach trifft

Erst mit dem Gegentreffer findet der FCZ einigermassen ins Spiel. Wirklich gefährlich ist aber selbst Sturm-Wunderkind Wilfried Gnonto vor dem Tor der Hausherren nicht. Dafür bestrafen die Aseri auf der Gegenseite eine defensive Nachlässigkeit.

Der Treffer zum 2:0 nach 35 Minuten ähnelt dem Führungstor von Karabach: Diesmal ist es Wadji, der von der Mittellinie zum Sprint ansetzt. Der Senegalese lässt die gesamte FCZ-Defensive stehen und bezwingt Brecher erneut aus spitzem Winkel.

Nach dem Seitenwechsel kommen die Zürcher deutlich besser in die Partie. Mehrfach muss Karabach-Torhüter Mahammadaliyev in der Anfangsphase rettend eingreifen. Zweimal verhindert er den Anschlusstreffer durch Boranijasevic, dann in extremis gegen Marchesano.

Später Penalty schenkt dem FCZ Hoffnung

Ein Foul an Gnonto bringt den FCZ zurück ins Spiel: Adrian Guerrero bringt den Ball zur Mitte, wo Lindrit Kamberi hochsteigt und den Ball in die Maschen hämmert. Glück für die Zürcher: Kamberi stand im Abseits, aber der VAR kommt in der CL-Quali nicht zum Einsatz.

Aber auch so währt die Zürcher Freude nur 49 Sekunden. Vom Anstosspunkt stürmen die Hausherren unwiderstehlich los. Wadji setzt sich auf der rechten Seite durch und hämmert den Ball aus vollem Lauf an Brecher vorbei ins Netz.

Aber die Zürcher kommen in der Schlussphase noch einmal zum Anschlusstreffer. Boranijasevic geht im Strafraum zu Fall, der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Kryeziu lässt aus elf Metern nichts anbrennen und verkürzt auf 2:3.

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