FCB-Boss Rummenigge über Kovac: «Wollte ihm nicht wehtun»

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    Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat nach eigener Aussage Trainer Niko Kovac mit der lange Zeit fehlenden öffentlichen Rückendeckung nicht verletzen wollen.

    Wollte Bayern-Coach Niko Kovac anstacheln: Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Christian Charisius
    Wollte Bayern-Coach Niko Kovac anstacheln: Karl-Heinz Rummenigge. Foto: Christian Charisius - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das System FC Bayern basiere auf Erfolg, sagte der 63-Jährige.

    «Ich wollte ihm nicht wehtun. Ich wollte nur alle auf unser gemeinsames Ziel fokussieren», sagte Rummenigge in einem Interview dem Nachrichtenmagazin «Spiegel» und bezog sich auf die Phase nach dem 5:0 im Endspurt der Fussball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund. «Ich habe anschliessend sehr bewusst öffentlich polarisiert und versucht, durch meine Aussagen einen Kontrapunkt zu setzen. Sowohl der Trainer als auch die Mannschaft sollten begreifen, dass wir noch nichts gewonnen hatten.»

    Das System FC Bayern basiere auf Erfolg, sagte der 63-Jährige. «Der Erfolg ist Teil unserer Klub-DNA. Diesen Erfolgsdruck haben wir uns selbst auferlegt, und dem muss jeder beim FC Bayern standhalten. Das weiss Niko auch, er war hier bereits als Spieler tätig.» Auf die Frage, ob der deutsche Fussball-Rekordmeister definitiv mit Kovac als Trainer in die neue Saison gehe, antwortete Rummenigge: «Ich kenne keinen Verein, der seinen Trainer nach dem Double entlassen hätte.» Kovac hat in München einen Vertrag bis zum Sommer 2021.

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