FC Zürich: «Unnötiges Wild-West-Ende nach Murmeli-Derby»
Lindrit Kamberi schiesst den FC Zürich zum Sieg über GC. Fussball-Chefreporter Mischi Wettstein blickt zurück und erklärt, warum dieses Derby enttäuscht hat.
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Das Wichtigste in Kürze
- Dem FCZ gelingt die Revanche gegen GC mit einem 1:0-Sieg.
- Ansonsten habe das Derby aber enttäuscht, sagt Mischi Wettstein.
1:0 gewinnt der FCZ das Derby gegen GC. Aber ich überlege mir: Hätte ich nicht lieber einem Murmeli beim Schlafen zugeschaut, statt für dieses Spiel in den Letzigrund zu reisen?

Denn: Das Derby hält überhaupt nicht, was es versprochen hatte. Es gibt viele Querpässe, wenig Torschüsse – kurz: Es fehlt so ziemlich alles.
Auch die Derby-Komponenten «Gift und Galle» haben mir, zumindest in den 90 Minuten, gefehlt. Dieses Spiel hat mich enttäuscht.
Muci vergibt GC-Chancen – nach der Pause kommt nicht mehr viel
Was mir sonst aufgefallen ist? Stürmer Nikolas Muci könnte GC in Führung bringen, dann läuft das Spiel anders. Und auch nach dem 1:0 für den FCZ hat Muci zwei Chancen. Da wäre in der ersten Halbzeit also etwas drin gelegen.

In der zweiten Hälfte sieht das anders aus: Es kommt vor allem von GC nicht mehr viel nach vorne. Der Derby-Sieg für den FCZ ist verdient.
Was aber unnötig ist: Die Provokationen von FCZler Markelo vor der GC-Bank. Nein, das war nicht nötig. Es folgen Wild-West-Aktionen. Szenen, die man nicht braucht.
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Hätte man dieses Feuer im Derby zuvor auf dem Platz gehabt, dann wären alle zufrieden gewesen. So braucht es das aber nicht. Ich reise nach Hause und frage mich: Hätte ich wirklich an dieses Derby reisen müssen?












