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GC – Scheiblehner: «Es war ein komisches Derby»

Nach der Niederlage gegen den FCZ spricht Gerald Scheiblehner von einem «komischen Derby mit null Emotionen». GC habe am Schluss «schlampig» gespielt.

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GC-Trainer Scheiblehner zieht nach der Niederlage gegen den FC Zürich Bilanz. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • GC gewann gegen den FC Zürich mit 0:1, gehässig wurde es erst nach Abpfiff.
  • Trainer Scheiblehner spricht von einem «komischen Derby», es habe kaum Spielfluss gegeben.
  • FCZ-Trainer Hediger wird mit Provokateur Markelo sprechen.

«Es war ein komisches Derby.» Das sagt Trainer Gerald Scheiblehner an der Medienkonferenz, nachdem sein GC gegen den FCZ mit 0:1 verloren hat.

Es habe «unglaublich viele Unterbrechungen» und «gefühlt nie einen Spielfluss» gegeben. Es seien «null Emotionen und null Gehässigkeiten im Spiel gewesen, das habe ich bei einem Derby noch nie erlebt».

Dennis Hediger, Trainer des FC Zürich, widerspricht: Die Partie sei intensiv, aber nicht gehässig oder aggressiv gewesen, habe vieles gehabt, was ein Derby brauche. Manchmal sei es etwas zu wenig Fussball gewesen für seinen Geschmack.

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FCZ-Trainer Dennis Hediger spricht nach dem Derbysieg. - Nau.ch

Nach Abpfiff kam es im Letzigrund dann zu einer Rudelbildung. Comenencia sah Gelb-Rot, Markelo direkt Rot.

Angesichts des Spiels sei er überrascht, dass es zu solchen Szenen gekommen sei, sagt Hediger. Es sei unnötig gewesen und schade, dass man jetzt darüber sprechen müsse. Was genau passiert sei, könne er aber noch nicht sagen.

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FCZ-Trainer Dennis Hediger spricht über die Rudelbildung. - Nau.ch

Mit Markelo, dem Provokateur und Auslöser der Szene, werde er sprechen, das gehöre in eine Nachbesprechung, so Hediger. «Wir müssen ihn in eine Richtung begleiten, dass er das nicht tut. Denn er schadet sich selbst und der Mannschaft.»

Auf der Gegenseite erklärt Scheiblehner, dass Markelo nach Abpfiff vor der GC-Bank provoziert habe, etwas gesagt und überreagiert habe. Die folgende Rudelbildung bezeichnet er als «unnötig». Die Spieler sollten Vorbilder sein – doch solche Dinge passierten im Fussball.

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GC-Trainer Scheiblehner spricht über die Rudelbildung. - Nau.ch

Zum Spiel sagt er, in Halbzeit 1 habe GC die besseren Chancen gehabt. Nach einer Ecke aber habe man die Übersicht verloren, was der FCZ eiskalt ausgenützt habe.

Nach der Pause sei man nicht mehr imstande gewesen, Möglichkeiten zu kreieren, und habe «zu schlampig» zu Ende gespielt.

Schafft GC den Klassenerhalt?

Hediger resümiert, dass sein Team in der ersten Halbzeit Mühe gehabt habe, GC sei zu besseren Chancen gekommen.

Im zweiten Durchgang habe man dann versucht, hinten in Überzahl zu kommen, was auch gelungen sei. So habe man das Spiel kontrollieren können, es sei aber gefährlich geblieben.

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GC-Trainer Scheiblehner spricht über Jonathan Asp Jensen. - Nau.ch

Zu reden gab auch Jonathan Asp Jensen, der die beiden letzten Partien mit einer Muskelverletzung fehlte. Gegen den FC Zürich stand er aber 90 Minuten auf dem Platz.

Scheiblehner sagt, der Angreifer sei «gesund, aber nicht spielfit für 90 Minuten» gewesen. Er hätte ihn runternehmen müssen, verzichtete aber darauf in der Hoffnung, dass der Däne noch etwas kreieren könne.

Kommentare

User #5631 (nicht angemeldet)

vermutlich weil bei GC die halbe Mannschaft gefehlt hat.

User #1586 (nicht angemeldet)

Warum gewinnt der FCZ mit 7 Nachwuchs Spieler auf dem Platz und Luzern mit der angeblich besten Nachwuchsabteilung der Schweiz verliert gegen den Tabellenletzt en Zuhause 3:1 ? Kann das mal ein Nau-Experte erklären ?

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