FC Zürich: Goalie Yanick Brecher wird am Samstag verabschiedet
Beim FC Zürich hat Captain und Urgestein seinen Stammplatz an Silas Huber verloren. Wie Nau.ch exklusiv weiss, endet am Samstag eine Ära bei den Zürchern.

Das Wichtigste in Kürze
- In dieser Saison verliert FCZ-Urgestein Yanick Brecher seinen Stammplatz an Silas Huber.
- Nau.ch weiss: Trotz Vertrag bis 2027 endet die Zeit des Captains bei den Zürchern.
Seit den Junioren spielt Yanick Brecher für den FC Zürich. Bis auf einen leihweisen Abstecher zum FC Wil (2014/15) steht der heute 32-Jährige nur bei den Zürchern zwischen den Pfosten.
366 Pflichtspiele absolviert der langjährige Captain für seinen Herzensclub. Brecher wird 2022 Meister mit dem FCZ und holt dreimal den Schweizer Cup.

Bitter: In der aktuellen Saison erlebt Brecher gleich zwei einschneidende Dämpfer: Ende Januar wird er von Silas Huber verdrängt und wird vom damaligen Trainer Dennis Hediger zur Nummer zwei degradiert.
Erst als Interimscoach Carlos Bernegger übernimmt, kehrt Brecher überraschend ins Tor zurück. Doch beim 0:3 in Lausanne macht der Captain keine gute Falle. Schon im folgenden Spiel gegen Winterthur kehrt Huber zurück auf seinen Posten.

Wie Nau.ch weiss, endet nach dieser Saison eine Ära: Trotz eines laufenden Vertrags bis 2027 wird Yanick Brecher beim FCZ verabschiedet werden. Es ist das Ende einer langen Karriere im FCZ-Dress. Brecher, der sich auch nach Niederlagen immer den Medien stellte, wird als Club-Ikone in die FCZ-Chronik eingehen.
Nach den letzten Spielen ist klar, dass man bei den Zürchern künftig auf Talent Silas Huber setzt. Dementsprechend hätte Brecher weiterhin mit der Nummer 2 vorlieb nehmen müssen. Für einen langjährigen Stammgoalie, der doch erst 32 Jahre alt ist, wäre das kein würdiger Abschied gewesen.

Immerhin: In Spiel gegen Servette geht es um nichts mehr – Brecher dürfte sich mit seinem 367. Pflichtspiel vor der Südkurve verabschieden. Falls Trainer Carlos Bernegger sein Herz nicht im Kühlschrank parkiert hat.
Klar ist: Yanick Brecher hat sich diesen Abschied vor den eigenen Fans mehr als verdient. Und dass er seine Karriere in seinem Alter noch fortsetzen wird, ist durchaus denkbar.












