Stadt Zürich ehrt Musikerin Erika Stucky mit dem Kunstpreis 2026
Der Kunstpreis 2026 der Stadt Zürich geht an die Musikerin Erika Stucky. «Wo sie hinkommt, löst sie mit ihrer imposanten Stimme und beeindruckenden Bühnenpräsenz Begeisterung aus», begründet die Stadt die Vergabe der mit 50'000 Franken dotierten Auszeichnung.

Erika Stucky sei ein «Urgestein der unverfrorenen Performance, eine Meisterin im Weiterführen und Brechen von Tradition sowie im Zusammenbringen von Menschen und Musik», teilte die Stadt Zürich am Mittwoch mit. Mit einer beispiellosen Unabhängigkeit und begnadeter Frechheit gegenüber dem Publikum, dem musikalischen Material und dessen Überlieferung, singe, tanze und inszeniere sie sich.
Die 64-Jährige arbeitet national und international als Sängerin, Performerin, Komponistin und Akkordeonistin. Seit Beginn ihrer Karriere lebt Erika Stucky überwiegend im Grossraum Zürich, tourt aber seit Jahren auch erfolgreich in Deutschland und Österreich.
Stuckys Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet: 2014 erhielt sie beispielsweise einen Schweizer Musikpreis und 2020 den Grand Prix Musik. Der Zürcher Kunstpreis 2026 sei die «konsequente und wichtige Bestätigung und Auszeichnung der Stadt», aus der sie die Kraft für ihr Schaffen schöpfe und auf die sie mit ihren Produktionen, Zusammenarbeiten und Auftritten immer wieder zurückwirke.
Die mit 20'000 Franken dotierte Auszeichnung für besondere kulturelle Verdienste geht an den Kulturjournalisten Thierry Frochaux. Seit fast drei Jahrzehnten begleite er die Zürcher Kulturlandschaft mit wachem Blick, grosser Kenntnis und unabhängiger Haltung, schreibt die Stadt. Frochaux leiste damit einen «wertvollen Beitrag» zur Sichtbarmachung des vielfältigen kulturellen Angebots in Zürich.






