FC St.Gallen: Benficas kurioser Flipper-Treffer zählt am Ende doch
Eines der fünf Tore von Benfica Lissabon gegen den FC St.Gallen wird zunächst aberkannt, zählt dann aber doch. Erst die Zeitlupe klärt die Verwirrung auf.
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Das Wichtigste in Kürze
- St.Gallen verliert gegen Benfica im Rückspiel mit 0:5.
- Das dritte Tor war kurios und wurde zuerst aberkannt.
- Doch die Wiederholung zeigte, dass der Ball von einem St.Galler kam, weshalb es kein Abseits war.
Es war der Stich ins St.Galler Herz nach 66 Minuten in Lissabon: Nach Var-Konsultation gibt der Schiedsrichter das 3:0 für Benfica doch noch. Damit platzte der Traum des FC St.Gallen von der Europa League.
Das dritte Tor bei der 0:5-Klatsche war kurios und wurde zuerst aberkannt. Die Espen versuchten, in Unterzahl dran zu bleiben, als Alexander Bah in die Tiefe geschickt wird.
Sein Pass zur Mitte wird geklärt, der Ball kommt wieder zu ihm, er legt ihn zurück. Doch erneut fliegt der Ball sofort wieder in seine Richtung. Seine Hereingabe zur Mitte kann Vangelis Pavlidis schliesslich im Netz unterbringen.
Die Schiedsrichter entscheiden sofort auf Abseits. Bah stand deutlich hinter dem zweitletzten St.Galler. Eine klare Sache also – oder?
Der Var schaltete sich ein. Und die Wiederholung zeigte eindeutig: Der Ball wurde von St.Gallens Leon Frokaj gespielt und nicht von Benficas Leandro Barreiro.
Und damit war klar: kein Abseits, 3:0 für Benfica.
Und diesen Rückstand konnte der FC St.Gallen nicht mehr aufholen – im Gegenteil: Pavlidis erzielte noch seinen vierten Treffer, bevor Clément Lenglet den 5:0-Siegestreffer erzielte.
Damit kann der FC St.Gallen die gute Ausgangslage nicht nutzen. Er verpasst die Europa League. Jetzt kämpfen die Espen noch um die Teilnahme an der Conference League. Gegner wird Sheriff Tiraspol aus Moldau.



















