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FC Luzern: So erklärt Mario Frick seinen Abschied am Saisonende

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Luzern,

Nach viereinhalb Jahren endet die Ägide von Mario Frick beim FC Luzern in diesem Sommer. Der Liechtensteiner hat grosse Ambitionen für seine Zukunft.

Mario Frick FC Luzern
Mario Frick und der FC Luzern gehen am Saisonende getrennte Wege. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mario Frick und der FC Luzern gehen am Saisonende getrennte Wege.
  • Der Vertrag mit dem 51-Jährigen wird nicht verlängert – er will ins Ausland.
  • Das erklärte Ziel, mit dem FCL einen Titel zu holen, hat Frick verpasst.

Das erklärte Ziel, mit dem FC Luzern einen Titel zu gewinnen, hat Mario Frick verpasst. Der 51-Jährige wird die Innerschweizer nach dieser Saison verlassen und sich eine neue Aufgabe suchen.

Vergangene Woche gab der Klub bekannt, dass der auslaufende Vertrag mit dem Liechtensteiner nicht verlängert wird.

Mario Frick verlässt den FCL – der richtige Entscheid?

Dabei sah es vor einem halben Jahr noch so aus, als könnte Frick langfristig in Luzern walten. «Da hätte ich mir gut vorstellen können, der Christian Streich vom FC Luzern zu werden», so Frick am Dienstag. Doch diese Vision deckte sich nicht mit dem, was man sich in Luzern vorstellt.

Daran lässt Frick beim ersten Auftritt nach Bekanntwerden der Trennung auch keinen Zweifel. «Junge Spieler einbauen, das ist mein Steckenpferd», weiss der Liechtensteiner. «Aber man braucht auch die richtigen routinierten Spieler an der Seite, wenn man Höheres erreichen will. Das war bei uns ein Stück zu wenig», kritisiert er.

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Mario Frick verlässt den FC Luzern. - keystone

An dieser philosophischen Differenz geht die Zusammenarbeit letztlich nach viereinhalb Jahren in die Brüche. Die Ambitionen des Trainers deckten sich nicht mit den sportlichen Realitäten des Klubs. Das soll sich an der nächsten Station ändern: «Für mich ist wichtig, dass der nächste Klub ambitioniert ist», so Frick.

Vom FC Luzern ins Ausland?

Er wolle zu einem Verein, der «für ein klares Projekt steht, klare Ziele vorgibt», so der 51-Jährige. Wo dieser nächste Klub zuhause sein soll, das ist noch offen – das Ziel ist aber das Ausland. «Wenn ich in eine zweite Liga gehe, dann muss es dort um den Aufstieg gehen», stellt Frick klar.

Mario Frick FC Luzern
In Zukunft will Mario Frick im Ausland jubeln. - keystone

Aber auch ein erneutes Engagement in der Schweiz ist für Frick nicht ausgeschlossen. «Bevor ich aufs RAV gehe, möchte ich unbedingt weiter als Trainer arbeiten. Wenn sich hier etwas ergibt – ausser beim grün-weissen Erzrivalen – schliesse ich das nicht aus.»

Das Wunsch-Ziel sei aber ganz klar das Ausland.

Kommentare

User #5027 (nicht angemeldet)

4jahre Luzern ist gut einziges manco von Frick er konnte der Mannschaft keine konstanz bei bringen sonst wäre mehr möglich gewesen schade für die lange Zeit

User #1517 (nicht angemeldet)

philosophischen Differenz, wer beim FCL hat schon den Geist über Philosophie zu rden oder sogar diese im Ream ein zu bauen ? Solange der Vorstand diese Philosophi nicht mal beim Streit mit dem Arenabesitzer anwenden kann solange bleibt der FCL ein Hungerclub und wäre eigentlich Richtig für die Regionalliga

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