FC Basel

FC Basel: Wie war es gegen YB ohne Kettenhund, Xherdan Shaqiri?

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein

Basel,

Der FC Basel setzt mit einem 4:1-Heimsieg über YB ein Ausrufezeichen. Xherdan Shaqiri darf erstmals in dieser Saison ohne Manndeckung spielen – und nutzt das.

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Xherdan Shaqiri nach dem Spiel gegen YB. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Beim 4:1-Sieg über YB schiesst FCB-Captain Xherdan Shaqiri zwei Tore.
  • YB verzichtet im Gegensatz zu GC und dem FCSG auf eine Manndeckung.
  • Shaq sagt: «Das kann halt auch gefährlich sein.»
  • YB-Trainer Giorgio Contini erklärt, er sei kein Fan der Manndeckung.

Nach zwei Spielen wird ganz leise Kritik laut am Captain des FC Basel. Vorjahres-Topscorer Xherdan Shaqiri findet gegen den FCSG (1:2) und GC (2:1) kaum statt.

Auf den 33-Jährigen wird in beiden Spielen ein «Kettenhund» angesetzt. Behar Neziri (FCSG) und Immourane Hassane (GC) machen dem Regisseur das Leben schwer. Also das logische Mittel, um Shaqiris Kreise zu stören?

Xherdan Shaqiri
Xherdan Shaqiri wird von GC-Mittelfeldspieler Immourane Hassane in die Mangel genommen. - keystone

Bei YB verzichtet man beim 1:4 auf diese Massnahme. Shaq wird nicht in Manndeckung genommen. Und prompt bestraft: Vor der Pause gleicht der Captain für den FCB aus, mit dem Penalty zum 2:1 lenkt er das Spiel in die gewünschten Bahnen.

YB
YB-Verteidiger Gregory Wüthrich im Zweikampf mit Xherdan Shaqiri. - keystone

«Ich hatte heute viel mehr Platz, das hat man gesehen», erklärt Shaq im Interview mit Nau-Chefreporter Mischi Wettstein. «Es ist immer schwierig, wenn man 90 Minuten jemanden an den Fersen hat. Allerdings gibt das dann auch wieder Löcher für andere. Die Manndeckung hat also positive und negative Auswirkungen.»

FC Basel
Shaqiri trifft gegen YB doppelt für den FC Basel. - keystone

Es komme allerdings nicht mehr so häufig vor. «Heute hat man gesehen, dass es YB nicht so gemacht hat. Das kann halt auch gefährlich sein», schmunzelt Shaqiri.

YB-Contini: «Ich bin kein Fan der Manndeckung»

Und was sagt YB-Trainer Giorgio Contini zu seiner taktischen Entscheidung? «Ich bin kein Fan der Manndeckung. Heutzutage sollte man in der Lage sein, gewisse Räume im Verbund zu schliessen. Wir waren phasenweise gut drauf, Shaq musste sich viel auf die Seite fallen lassen, wo weniger Gefahr droht.»

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Nau-Chefreporter Mischi Wettstein fragt YB-Coach Contini, warum auf Xherdan Shaqiri kein «Kettenhund» angesetzt war. - Nau.ch

Natürlich habe man gesehen, dass er mit dem Ball etwas anfangen könne, wenn er ihn hat. «Aber ich finde, das muss man auch ohne Manndeckung verteidigen können», so Contini.

Für YB geht es am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Sion weiter (14 Uhr). Der FC Basel reist am gleichen Tag zum FC Lugano (16.30 Uhr).

Kommentare

User #4509 (nicht angemeldet)

Hat sich auch heute gezeigt, wie die Basler von allen in den Himmel gelupft werden. Daneli ist ein echter FCB Fan, Basel lebe hoch, unglaublich soo Parteiischer Reporter. Gagizüg die Basler Pfeiffen!

User #4609 (nicht angemeldet)

Das soll eine Schirilegende sein. Eher ein Gränni

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