FC Basel – Lichtsteiner spricht nach Sieg gegen Thun von «Boost»
Der Trainer des FC Basel, Stephan Lichtsteiner, sieht den Sieg gegen Thun als wichtiges Zeichen für die Schlussphase der Saison.
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Das Wichtigste in Kürze
- Der FC Basel schlägt Thun mit 3:1 und verhindert die vorzeitige Meisterfeier.
- Trainer Lichtsteiner sieht den Sieg als wichtigen Boost für die letzten drei Spiele.
- Ajeti und Koindredi treffen in der Schlussphase gegen die zu zehnt agierenden Thuner.
Dass der FC Basel ein Top-6-Team schlägt, ist in dieser Saison eine Seltenheit geworden. Umso wichtiger ist der 3:1-Heimsieg gegen Leader Thun für Trainer Stephan Lichtsteiner.
«Ich glaube, es ist über das gesamte Spiel gesehen ein verdienter 3:1-Sieg», zog der Basel-Coach nach dem Schlusspfiff Bilanz. «Wir hatten mehr Spielanteile, mehr Chancen, mehr Schüsse gehabt. Von daher denke ich, geht der Sieg in Ordnung.»
Mit dem Erfolg blickt Lichtsteiner zuversichtlich auf die Schlussphase der Saison. «Das gibt sicher einen Boost für die letzten drei Spiele», so der ehemalige Nati-Verteidiger. «Diese Intensität, die wir heute mehr durchziehen konnten, auf dieser Intensität müssen wir aufbauen können.»
Endlich der erlösende Sieg für den FC Basel
Lichtsteiner erinnerte daran, wie nahe der FCB zuletzt mehrfach an einem grossen Sieg dran war.« Gegen YB hatten wir in Minute 90 das Gegentor erhalten. Dann gegen Thun haben wir ein ausgeglichenes Spiel verloren – und dann das gleiche gegen Sion. Jetzt hat es endlich geklappt.»
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Stolz zeigte sich der Trainer des FC Basel auch wegen einer Statistik: «Wir haben gegen ein Top-6-Team gewonnen – und das haben wir seit dem September nicht mehr geschafft.»
Klare Worte zum Platzverweis von Lichtsteiner
Zur entscheidenden Szene – der Gelb-Roten Karte gegen Fabio Fehr (81.) und der Roten gegen den ausgewechselten Christopher Ibayi – fand Lichtsteiner klare Worte. «Klar, die Karte hat uns in die Hände gespielt. Aber für mich war es eine ganz klar Gelb-Rote Karte.»
Ibayi hätte aus seiner Sicht «schon viel früher vom Platz gehen müssen, er war zum Teil völlig rücksichtslos. Und da bin ich auch froh, dass man unsere Spieler auch mal schützt».
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In den vergangenen Spielen gegen Thun habe das Foulverhältnis stets bei «21 zu 8, 21 zu 7» gelegen. «Und das ist für unseren Spielschluss schwierig, wenn wir mal durchkommen. Also von daher denke ich, gibt es hier nicht gross zu diskutieren.»
Lustrinelli sieht es anders
Ganz anders sah es sein Trainerkollege auf der Gegenseite. Mauro Lustrinelli übte deutliche Kritik am Schiedsrichter und VAR. «Mir fehlt zwischendurch etwas das Fingerspitzengefühl. Wenn ein Schiri mehr hinter dem Computer ist als auf dem Platz, dann sieht man nachher, was kommt.«
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So geht es weiter
Basel steht am nächsten Sonntag wieder im Einsatz und zwar auswärts bei YB. Die nächste Meisterchance bietet sich Thun – sofern St. Gallen am Sonntag Sion nicht schlägt – am kommenden Wochenende.












