FC Basel

FC Basel – Lichtsteiner: «Haben noch weiten Weg vor uns»

Nicola Wittwer
Nicola Wittwer, Simon Binz

Basel,

Der FC Basel verliert in Thun mit 1:3 – Stephan Lichtsteiner (42) gibt unumwunden zu: Sein Team hat noch einen «weiten Weg» vor sich.

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FCB-Trainer Stephan Lichsteiner sagt nach der Pleite in Thun: «Wir haben noch einen langen Weg vor uns.» - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Lichtsteiner räumt nach der 1:3-Pleite in Thun einen «weiten Weg» des FCB ein.
  • Der Trainer bemängelt Ungeduld im Aufbau und zu leicht kassierte Gegentore.
  • Gleichzeitig anerkennt Lichtsteiner, dass Thun am Ende ein verdienter Sieger war.

Für den FC Basel gab es am Samstagabend im Berner Oberland nichts zu holen. Mit 1:3 musste sich das Team von Stephan Lichtsteiner (42) bei Leader Thun geschlagen geben. Der FCB-Trainer zeigte sich bei der PK nach dem Spiel entsprechend selbstkritisch.

«Man sieht, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, um den Fussball so umzusetzen, wie wir das wollen.» Bis in die Zonen 2 und 3 habe das Spiel gut funktioniert, danach sei der FCB «zu ungeduldig» gewesen. Man habe den ball zu fest durch die Kompaktkette durchspielen wollen, statt über die Breite.

Wo steht der FC Basel aktuell?

Zwei dieser Ballverluste hätten zu zwei Toren geführt – und dann komme auf der Gegenseite der Effizienz-Effekt dazu: Wenn es laufe, laufe es. «Das sieht man bei Thun.» Die eigene Defensive sei ungenügend gewesen, so Lichtsteiner.

Er wiederholte: «Wir haben einen weiten Weg vor uns – wir arbeiten daran. Man sieht viel Gutes ansatzweise – aber nicht gut genug, dass wir über 90 Minuten dominant Fussball spielen können.«

«Haben ein sehr billiges 2:0 kassiert»

Bei seiner Analyse zum Spiel betonte der FCB-Trainer, dass man «ganz ok angefangen» habe. «Wir haben in den ersten 15 Minuten versucht, das Spiel in die Hand zu nehmen.» Bei zwei, drei guten Aktionen sei der FCB jeweils einen Schritt zu spät gekommen.

Man habe dann «etwas den Faden verloren» und sei in einen Konter zum 1:0 gelaufen. Eine Reaktion sei nicht sofort gekommen, zur Pause sei Thun die bessere Mannschaft gewesen.

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FCB-Trainer Stephan Lichsteiner analysiert die Niederlage gegen den FC Thun. - Nau.ch

Nach dem Seitenwechsel habe sein Team «richtig gute Chancen» auf den Ausgleich gehabt, kassierte dann aber «ein sehr billiges 2:0». Trotzdem habe man sofort den Anschluss geschafft, sei aktiv und bestimmend gewesen.

Die endgültige Wende kam mit dem dritten Gegentreffer: «Das 2:1 und das 3:1 hatten wir zu leicht zugelassen – danach haben wir viele Fehler gemacht. Am Schluss war es ein verdienter Sieg für Thun.»

Das sagt Lustrinelli zum Sieg gegen den FC Basel

Thun-Trainer Mauro Lustrinelli (50) strahlte nach dem Schlusspfiff. Für den Tessiner war es nach eigenen Worten «der schönste Sieg» in seinen fast vier Jahren beim FC Thun.

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Thun-Trainer Mauro Lustrinelli sagt nach dem Sieg gegen Basel: «Nach zwei Niederlagen haben wir bewiesen, dass wir die beste Mannschaft sind.» - Nau.ch

Nach zwei Niederlagen beweise dieser Erfolg, dass Thun «die beste Mannschaft» der Liga sei. Besonders stolz zeigte sich Lustrinelli auf die Schlussphase, in der sein Team «mit Emotionen und Herz» gespielt habe.

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Thun-Trainer Mauro Lustrinelli sagt nach dem Heimsieg: «Gegen den FC Basel zu gewinnen ist immer schön!» - Nau.ch

So geht's weiter

Mit dem Nachtragsspiel ist die Hauptrunde der Super-League-Saison offiziell abgeschlossen. Los geht's in der Championship (Ränge 1-6) resp. Relegation Group am nächsten Wochenende.

Die Basler spielen am Sonntag zuhause gegen Sion. Leader Thun hat am Samstagabend gegen Lugano den ersten Meisterball.

Super League - Super League: Regular Season (08.05.2026)SpSNUTorePkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland35249276:4174
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen35188966:4463
3.FC Lugano LogoFC Lugano35188952:3863
4.FC Sion LogoFC Sion351571356:3558
5.FC Basel LogoFC Basel351611854:4856
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys351313966:6348
Super League - Super League: Regular Season (08.05.2026)SpPkt
1.FC Thun Berner Oberland LogoFC Thun Berner Oberland3574
2.FC St. Gallen LogoFC St. Gallen3563
3.FC Lugano LogoFC Lugano3563
4.FC Sion LogoFC Sion3558
5.FC Basel LogoFC Basel3556
6.BSC Young Boys LogoBSC Young Boys3548

Kommentare

User #4253 (nicht angemeldet)

Die Bisler sind unsympathsich wie sonst niemand.

User #5182 (nicht angemeldet)

Lichtenhag war schon ein guter aktiver Fussballer - jetzt auch noch ein guter Trainer.

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