FCB – Lang über Celestini: «Hat jedes Problem von sich abgeschoben»
Michael Lang ist in der Ära Fabio Celestini beim FCB zurückgetreten. Von der Kommunikation des Meistertrainers war er kein grosser Fan.

Das Wichtigste in Kürze
- Michael Lang spricht im FCB-Podcast auch über Ex-Trainer Fabio Celestini.
- «Er hat jedes Problem abgeschoben», kritisiert der heutige Wil-Sportchef.
Michael Lang prägte den FCB bei seinem ersten Engagement mit seiner offensiven Spielweise als Aussenverteidiger. 2017 wurde der Ex-Profi gar zum besten Spieler der Super League gewählt.
2021 kehrte er aus Gladbach zurück. Seine zweite Zeit bei Rotblau hatte Höhen und Tiefen. Unter Trainer Fabio Celestini endete die Zeit in Basel für Lang. Im FCB-Podcast «Achzähdreyenünzig» spricht der heutige Wil-Sportchef über das schwierige Ende.

Mit Sportchef Daniel Stucki habe er sehr gute Gespräche gehabt. Auch in einer Zeit, in der er nicht mehr viel gespielt habe. «Er war der, der Lösungen finden musste.»
«Fabio Celestini hat jedes Problem abgeschoben»
Sein Verhältnis zu Fabio Celestini hingegen? «Fabio hat gefühlt jedes Problem abgeschoben, das entstanden ist. Er war in der Kommunikation sehr zurückhaltend.»
Er habe keinen Hass auf gewisse Leute. Aber klar: «Das hätte man anders lösen können.»
Seine zweite Anstellung beim FCB endet vor der Meister-Saison 2024/25.
Als positives Beispiel nennt Lang seinen Gladbach-Coach Marco Rose. Dieser ersetzte einst Dieter Hecking, welcher Lang zu den Fohlen holte.
«Das ist das, was ich erwarte im Profi-Fussball»
Schnell wurde klar, dass Lang kein Thema ist unter dem Coach aus der Red-Bull-Schule. «Das ist das, was ich erwarte im Profi-Fussball. Leider kommen dem zu wenige nach – klare, direkte Kommunikation. Auch wenn es weh tut.»

Lang erinnert sich: «Rose hat mich damals im Sommer angerufen und gesagt: ‹Ich kenne dich, du bist ein guter Spieler, aber du bist bei mir nächstes Jahr Backup, ich hole Stefan Lainer.›»
Michael Lang kehrt zum FCB zurück
Gladbach zahlte für Lainer damals eine grosse Ablöse.
«Er sagte mir, dass ich mir Gedanken machen soll, ob ich in dieser Position beim Club bleiben will. Oder eine neue Herausforderung suche. Das fühlt sich im ersten Moment scheisse an, aber es sorgt für extrem viel Klarheit. Das war Marco Rose.»
Weil Lang bewusst wurde, dass er nie ins Pressing-System von Rose passen wird, wechselte er zurück zum FCB.












