BSC Young Boys

    YB feiert die Pokal-Übergabe mit einer 5:2-Aufholjagd gegen Luzern

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Bern,

    Nach einem holprigen Start gewinnt Meister YB das letzte Heimspiel der Super-League-Saison gegen Luzern mit 5:2. Als Lohn gibt's hinterher endlich den Pokal.

    YB Meister Super League
    Die Spieler von Meister YB jubeln über den Meistertitel 2021. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nach zweimaligem Rückstand gewinnt Meister YB gegen Luzern noch mit 5:2.
    • Die Tor-Gala krönt einen meisterlichen Abend im Wankdorf.
    • Nach Spielende wird den Young Boys der Meister-Pokal überreicht.

    Am Ende war es dann doch ganz und gar meisterlich: Mit 5:2 gewinnt YB das letzte Heimspiel der Saison gegen Luzern. Dass man dabei zweimal einem Rückstand nachlaufen musste, ist bestenfalls eine Fussnote für die Geschichtsbücher.

    Das Highlight des Abends gibt es nach dem Schlusspfiff – die Übergabe des vierten Meister-Pokals en suite. Dass man gegen mutig aufspielende Luzerner auch noch den Meister raushängen lassen durfte, ist eine schöne Draufgabe.

    Schlechter Start für Meister YB

    Dabei kassiert YB schon nach neun Minuten die erste kalte Dusche. Nach einem Flügellauf von Varol Tasar kommt Simon Grether zum Abschluss. Für David von Ballmoos gibt es nichts zu halten – 1:0 für die Gäste aus Luzern.

    Aber YB gibt sich kämpferisch – und kommt verdient zum Ausgleich. Michel Aebischer bringt die Hausherren nach 35 Minuten zurück ins Spiel. Doch noch vor dem Pausenpfiff geht die Celestini-Elf erneut in Führung. Diesmal macht Tasar das Ding selber hinein (40').

    Nach der Pause zeigen sich die Berner dann von ihrer meisterlichen Seite. Den Anfang macht Christian Fassnacht, der kurz nach dem Seitenwechsel den erneuten Ausgleich markiert. Und nach einer Stunde sorgt das Mittelfeld-Ass für die erstmalige Führung.

    YB
    Mit einer meisterlichen Darbietung in der zweiten Hälfte sichert sich YB drei Punkte beim letzten Heimspiel. - keystone

    Danach läuft der Ball nur noch in eine Richtung – auf das Luzerner Tor. Jean-Pierre Nsame stellt nach 74 Minuten auf 4:2. Marvin Spielmann sorgt drei Minuten später mit dem Treffer zum 5:2 für den Endstand.

    Bitter für die Berner: Star-Stürmer Nsame muss kurz darauf verletzt vom Platz – und mit Verdacht auf eine Achillessehnenverletzung ins Spital. Nähere Informationen zu seinem Zustand liegen noch nicht vor.

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