WM 2026: Spanien sagt Training vor Final ab – Argentinien im Glück
Am Wochenende stehen die letzten Spiele der WM 2026 an. Der Nau-Ticker hält dich auf dem Laufenden.

Im Überblick
10- Samstag, 19:30Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Final ab
- Samstag, 15:40Waldbrände in Kanada gefährden WM-Final in New York
- Samstag, 08:00Spanien-Star: «Holen wir WM-Titel, trete ich zurück!»
- Freitag, 18:50Spanien-Stars winkt Rekord-Prämie bei WM-Titel
- Freitag, 13:09Wieder könnte England-Spiel verschoben werden
- Freitag, 10:00Slowene Vincic pfeift den Final
- Freitag, 08:00Yamal lässt Training vor Final sausen
- Donnerstag, 21:18Weisses Haus bestätigt: Donald Trump beim WM-Final dabei
Die Finalisten stehen fest und auch beim Spiel um Platz drei ist alles angerichtet. Die WM 2026 steuert auf den grossen Schlussakt zu.
Bis Samstagabend müssen sich die Fussball-Fans noch gedulden, Erholung ist angesagt.
Die letzten Spiele der WM 2026
Samstag, 23 Uhr, Miami: Spiel um Platz 3
Sonntag, 21 Uhr, New York: WM-Final
Die WM 2026 im Ticker
Spanien sagt Abschlusstraining vor WM-Final ab
Das Wetter rund um New York gibt zu reden: Neben einer Hitzewelle sorgt der Rauch von Waldbränden in Kanada am Final-Austragungsort für eine schlechte Luftqualität.
Während Regen die Lage wohl entschärfen wird, machen Gewitter andere Probleme: Das spanische Nationalteam wird dazu gezwungen, das Abschlusstraining einen Tag vor dem WM-Final abzusagen.
Wie «The Athletic» berichtet, hat der Europameister das Training am Samstag wegen eines Gewitters zunächst verschoben, dann ganz aufgegeben.

Dasselbe Wettersystem behindert auch Finalgegner Argentinien. Lionel Messi und Co. können den Trainingsbetrieb am Samstag mit rund 45 Minuten Verspätung aber aufnehmen.
Würden innert eines Radius von knapp 13 Kilometern Blitze registriert, müsse das Training verschoben werden, sagte ein Verantwortlicher gegenüber dem Sportmagazin. Was für die Spiele gilt, gilt damit auch für die Trainings.
Der Final findet am Sonntag um 21 Uhr Schweizer Zeit statt.
Waldbrände in Kanada gefährden WM-Final in New York
In diversen Grossstädten im Nordosten der USA ist die Luftqualität in den letzten Tagen äusserst schlecht. Grund sind Waldbrände im Nachbarland Kanada, deren Rauch die Luft weiter südlich verschmutzt.
Betroffen ist auch New York, wo am Sonntag (21 Uhr) der Final der WM 2026 über die Bühne gehen soll.

In Teilen der Stadt wurde die Luftqualität als «ungesund» deklariert. Bürgermeister Zohran Mamdani sagte: «Die Kombination aus gefährlicher Hitze und schlechter Luft stellt eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit der New Yorker dar.»
Entsprechend ungesund wäre es auch für die spanischen und argentinischen Fussballer, sollte der Rauch nicht bis Sonntagnachmittag Ortszeit abziehen. Besserung soll es aber am Samstag geben – für New York ist Regen vorhergesagt. Neben der Abkühlung dürften Winde zudem den Rauch bis Sonntag wegblasen.
Anpfiff in New York ist um 15 Uhr Ortszeit.
Der letzte Donnerstag an der WM 2026 im Ticker
Spanien-Star: «Holen wir WM-Titel, trete ich zurück!»
Mit erst 27 Jahren könnte sich Marc Cucurella am Sonntag zum zweiten Mal (nach der EM 2024) einen grossen Titel sichern. Der Spanier, der in der neuen Saison zu Real Madrid wechselt, überrascht vor dem Endspiel aber mit einer deutlichen Ansage.

«Wenn ich die Weltmeisterschaft gewinne, trete ich aus der Nationalmannschaft zurück», so Cucurella. Und er scheint es ernst zu meinen.

Es ist bereits die zweite Final-Ansage des Aussenverteidigers. Schon vor Wochen erklärt er, dass er sich das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente tätowieren werde.
Spanien-Stars winkt Rekord-Prämie bei WM-Titel
Am Sonntag um 21 Uhr Schweizer Zeit gilt es ernst: Europameister Spanien trifft im Final der WM 2026 auf Weltmeister Argentinien. Sollten sich die Iberer durchsetzen, winkt den Stars ein ordentlicher Batzen.

Umgerechnet 700’000 Franken erhält jeder der 26 Kaderspieler im Falle des Titels. Das sind fast 100’000 Stutz mehr als die spanischen Weltmeister nach ihrem Titel 2010 erhalten hatten.
Vor dem Turnier handelten die Führungsspieler mit ihrem Verband aus, dass bei einem WM-Titel 45 Prozent der Fifa-Prämie in die Garderobe fliessen. Der Weltverband zahlt dem Finalsieger rund 40 Millionen aus – also würden rund 18 Millionen an die Spieler gehen.
Wieder könnte England-Spiel verschoben werden
Am Samstagabend findet in Miami das WM-Spiel um Platz drei zwischen England und Frankreich statt. Die Partie soll um 17 Uhr Ortszeit (23 Uhr Schweizer Zeit) angepfiffen werden. Wegen eines möglichen Gewitters könnte sich der Anpfiff aber nach hinten verschieben.
Laut der BBC sind am Mittag Ortszeit starke Regenfälle zu erwarten, die sich aber auch nach hinten verschieben könnten. Blitzt und donnert es kurz vor oder um 17 Uhr Miami-Zeit, fände die Partie nicht pünktlich statt.
Gemäss Fifa wird ein Spiel für mindestens 30 Minuten unterbrochen oder verschoben, wenn es innerhalb eines Radius von knapp 13 Kilometern zum Stadion blitzt. Da das Hard Rock Stadium in Miami nicht überdacht ist, ist das Risiko für eine Verschiebung entsprechend höher.
England war von der Gewitter-Regel bereits betroffen: Der Achtelfinal gegen Mexiko im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt wurde eine Stunde später angepfiffen.
Slowene Vincic pfeift den Final
Jetzt ist klar, wer am Sonntag das Endspiel an der WM 2026 leitet: Der Schiedsrichter kommt aus Slowenien und heisst Slavko Vincic. Der 46-Jährige hatte bereits drei Einsätze bei seiner zweiten WM-Endrunde. Zudem war er Schiri beim CL-Final 2024 zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund.

Yamal lässt Training vor Final sausen
Drei Tage vor dem Final der WM 2026 fehlt Lamine Yamal im Teamtraining der Spanier. Der 19-Jährige absolvierte laut «Marca» eine individuelle Einheit, genauso wie Halbfinal-Torschütze Pedro Porro. Grund dafür ist eine Oberschenkel-Blessur.
Die leichte Verletzung zog sich Yamal im Halbfinal zu. Nach dem Einsteigen von Lucas Digne ging der Youngster zu Boden und der Schiri entschied auf Penalty. Diesen verwandelte Mikel Oyarzabal souverän zum 1:0.
Weisses Haus bestätigt: Donald Trump beim WM-Final dabei
Am Sonntag um 21 Uhr Schweizer Zeit steigt in New York der Final der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien. Jetzt ist klar: US-Präsident Donald Trump wird beim Endspiel vor Ort sein, wie das Weisse Haus am Donnerstag bestätigt.

Bereits am Freitag mache sich der Präsident auf den Weg nach New York. Dort werde er an einem Fifa-Empfang im Trump Tower teilnehmen. Laut Gianni Infantino werde er den WM-Pokal als Fifa-Boss gemeinsam mit dem US-Präsidenten übergeben.
«Dies ist ein passender Abschluss für ein Turnier, das Amerikas Fähigkeit demonstriert hat, die Welt auf der grössten Bühne zu empfangen», so Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.
Hier lachen Gauchos über Pickfords Penalty-Spicker
England-Goalie Jordan Pickford wäre vorbereitet gewesen: Der Keeper hat im WM-Halbfinal gegen Argentinien einen Spicker auf seine Trinkflasche geklebt. Dieser zeigt die Vorlieben der Penaltyschützen seines Gegners.

Doch den Zettel braucht er nicht: Seine Engländer geben das Spiel aus der Hand und scheitern am Titelverteidiger. Die Argentinier entdecken Pickfords Flasche und können sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
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Für England geht es am Samstag um 23 Uhr im Spiel um Platz 3 gegen Frankreich weiter. Argentinien trifft im Final am Sonntag um 21 Uhr auf Spanien.
Bellingham schlägt Gegner
Der Halbfinal zwischen Argentinien und England war hitzig, mehrmals kam es zu Rudelbildungen – auch nach Abpfiff.
Die Argentinier jubeln und umarmen sich nur wenige Meter neben Jude Bellingham. Dieser stört sich sichtlich daran, geht auf die Spielertraube zu und schlägt Valentín Barco auf den Hinterkopf. Der Auswechselspieler ist überrascht und stösst den Engländer weg.
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Es kommt zur Rudelbildung, zahlreiche Spieler beider Teams sind involviert. Der Schiedsrichter und seine Assistenten können die Beteiligten voneinander trennen.
Verwarnt oder gar vom Platz gestellt wird niemand. Möglicherweise hat der Unparteiische den Klapps an den Hinterkopf gar nicht gesehen.
















