WM 2026: Frankreich gewinnt wegen Gewitter mit 2 Stunden Verspätung
Beim Spiel zwischen Frankreich und Irak in Philadelphia bei der WM 2026 sorgte ein Unwetter mit Blitzen und Tornado-Gefahr für eine zweistündige Unterbrechung.

Das Wichtigste in Kürze
- Der 3:0-Sieg der Franzosen gegen die Iraker kam mit zwei Stunden Verspätung.
- Das Spiel musste zur Pause wegen eines Gewitters mit Blitzgefahr unterbrochen werden.
- Die Zuschauer mussten gemäss Regeln gar die Ränge verlassen.
Beim Spiel zwischen Frankreich und Irak an der WM 2026 in Philadelphia kam es zu einer aussergewöhnlich langen Unterbrechung. Wegen eines heftigen Unwetters mussten die Zuschauer zur Halbzeit das Stadion verlassen und Schutz suchen. Es regnete in Strömen, blitzte und offenbar wurde sogar Tornado-Gefahr gemeldet.
Die Partie stand zu diesem Zeitpunkt 1:0 für Frankreich, nachdem Kylian Mbappé in der 14. Minute getroffen hatte. Die FIFA verlängerte die Pause zunächst um mindestens 15 Minuten, ehe sich die Unterbrechung auf insgesamt rund zwei Stunden ausdehnte.
Grund dafür sind die Sicherheitsvorgaben der US-Wetterbehörde NOAA: Wird innerhalb eines Radius von rund 13 Kilometern ein Blitzeinschlag registriert, müssen Aktivitäten im Freien für mindestens 30 Minuten gestoppt werden. Jeder weitere Blitz setzt diese Frist erneut in Gang.
Frankreich gewinnt souverän mit 3:0
Die Fans vertrieben sich die Zeit mit La-Ola-Wellen, ehe die Spieler nach rund eineinhalb Stunden zum Aufwärmen zurück aufs Feld durften. Nach dem Wiederanpfiff machte Frankreich dort weiter, wo es aufgehört hatte.

Mbappé legte in der 54. Minute mit seinem zweiten Treffer nach, ehe Ousmane Dembélé in der 66. Minute zum 3:0-Endstand traf. Frankreich sicherte sich damit nicht nur den Sieg, sondern auch vorzeitig den Einzug in die K.o.-Runde.
Wetter-Unterbrechungen bei WM 2026 keine Seltenheit
Solche wetterbedingten Unterbrechungen sind bei der WM 2026 in den USA keine Seltenheit. Schon bei der Klub-WM im Vorjahr mussten sechs Partien wegen Unwettern gestoppt werden, mit Pausen zwischen 40 Minuten und zwei Stunden.
Bereits im Vorfeld hatte das Wetter übrigens für Chaos gesorgt: Der Einlass ins Stadion verzögerte sich um 45 Minuten.























