WM 2026: Curaçao reist im Schulbus ohne Fenster
Curaçao fährt mit einem 4:0-Testspielsieg an die WM 2026. Für Staunen sorgt dabei die Anreise der Nationalspieler im heruntergekommenen Schulbus.
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Das Wichtigste in Kürze
- Als kleinstes Land aller Zeiten hat sich Curaçao für die WM 2026 qualifiziert.
- Im alten Schulbus reist das Nationalteam zum letzten WM-Test – und gewinnt 4:0.
- Der WM-Auftakt des karibischen Inselstaats erfolgt am Sonntag gegen Deutschland.
Curaçao ist bereit für die WM 2026. Erstmals überhaupt ist der kleine Inselstaat an einer Fussball-Weltmeisterschaft vertreten. Entsprechend gross ist die Euphorie beim kleinsten WM-Teilnehmer (156'000 Einwohner) aller Zeiten.
Bereits vor dem WM-Start sorgt das Team von Curaçao für ungewöhnliche Bilder: Die Mannschaft kommt beim letzten Testspiel in einem alten Schulbus ohne Fenster angefahren.
Locker lassen die Spieler die Arme aus dem Bus hängen, einige klopfen freudig gegen die Seitenwand. Die Bilder erinnern eher an eine improvisierte Schulreise als an das millionenschwere Fussballgeschäft, in dem sonst Luxusbusse zum Standard gehören.
Curaçao gewinnt letzten WM-Test 4:0
Den letzten Test vor der WM 2026 absolviert Curaçao in der Heimat. In der Hauptstadt Willemstad gewinnt der WM-Neuling gegen Aruba mit 4:0 – auch FCZ-Spieler Comenencia trifft. Damit steigt die Euphorie auf der Karibik-Insel ins scheinbar Unermessliche.

«Es ist wirklich unfassbar», beschreibt Captain Leandro Bacuna die Stimmung gegenüber «DailyMail». Tahith Chong, der als einziger Nationalspieler auch in Curaçao geboren ist, sagt: «Es fühlt sich so toll an, Alle sind unglaublich stolz.»
WM 2026 auf Curaçao längst Gesprächsthema
In einer WM-Quali-Gruppe mit Jamaika, Trinidad und Tobago und Bermuda sicherte sich Curaçao ungeschlagen den Gruppensieg. «Ich glaube, auf der Insel hört gar niemand mehr auf, über die WM 2026 zu reden», freut sich Chong.

Das Team von Dick Advocaat reist nun in die USA, wo am Sonntag (19 Uhr) das erste Gruppenspiel ansteht. Gegen Deutschland wartet auf den WM-Neuling die bislang grösste Herausforderung – unabhängig davon, mit welchem Bus die Mannschaft anreist.





















