Schweizer Nati – Knäbel: «Abklärungen, die notwendig sind»
Nach den Fällen Xhaka und Embolo will der SFV bei der Schweizer Nati genauer hinschauen. Präsident Peter Knäbel hält Abklärungen im Kader für notwendig.
00:00 / 00:00
Das Wichtigste in Kürze
- SFV-Präsident Peter Knäbel hält Abklärungen bei den Nati-Spielern für notwendig.
- Xhaka und Embolo fehlen nach ihren Covid-Betrugsfällen im Aufgebot.
- Der Verband will künftig klare Leitlinien für solche Fälle festlegen.
Die Schweizer Nati startet ohne Granit Xhaka und Breel Embolo in die Nations League. Beide fehlen nach Bekanntwerden ihrer Covid-Betrugsfälle im Aufgebot.
Doch betrifft das Thema womöglich noch weitere Spieler?
Vor dem Spiel in Nordmazedonien äussert sich SFV-Präsident Peter Knäbel im SRF-Interview.

Auf die Frage, ob nun mit allen Spielern gesprochen werde, sagt Knäbel: «Ich glaube, alle sind sehr, sehr sensibilisiert, was das Thema betrifft.» Vor dem Spiel sei es zwar nicht das Thema. «Aber sicher sind das Abklärungen, die notwendig sind.»
Knäbel verteidigt den Entscheid
Den Verzicht auf Xhaka und Embolo hält Knäbel für richtig. Der Verband habe die Mannschaft und den Start in die Nations League schützen wollen.
Die Diskussionen der letzten Tage bestärken ihn sogar. «Die aktuelle Debatte zeigt, dass wir meiner Meinung nach richtig gelegen sind», sagt Knäbel.
Der Fall Embolo ist abgeschlossen, jener von Xhaka noch offen. Trotzdem gilt für beide dieselbe Konsequenz. «Bei beiden steht im Vordergrund, dass die Kampagne jetzt in Ruhe losgehen soll.»
Schweizer Nati braucht klare Leitlinien
Für die Zukunft will der Verband klare Regeln festlegen. «Für uns ist es wichtig, nach vorne zu schauen und klar zu definieren, wo die Leitlinien sind», sagt Knäbel. «Irgendwann muss man sagen: Wann ist das Fass jetzt voll?»

Sportlich hat die Nati den Ausfall gut verkraftet. In Skopje gewinnt sie ohne die beiden Routiniers mit 3:0. Weiter geht es für die Schweizer Nati bereits am Dienstag. Um 20.45 gastiert sie in Glasgow bei Schottland.












