WM 2026

    WM 2026: Bei diesen Teilnehmern gibt es Einreise-Bedenken

    Nicola Wittwer
    Nicola Wittwer

    USA,

    Nicht nur die Schweizer Nati hat vor der WM 2026 plötzlich ein Einreise-Problem. Zwei andere Länder stehen vor einer deutlich grösseren Herausforderung.

    WM 2026
    Mehrere Nationalteams sind vor der WM 2026 von Einreise-Problemen geplagt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für die Teams der DR Kongo und des Irans wird die Einreise in die USA zur Zitterpartie.
    • Die Afrikaner werden vom Ebola-Ausbruch in der Heimat behindert.
    • Der Iran weicht nach Mexiko aus – muss seine Gruppenspiele aber in den USA bestreiten.

    Die Schweizer Nati musste eine Woche vor dem Start der WM 2026 plötzlich um Breel Embolo bangen.

    Dem Stürmer wurde wegen einer in der Vergangenheit begangenen Straftat zunächst die Einreise in die USA verwehrt. Die gute Nachricht: Das Drama hatte ein Happy-End.

    Breel Embolo WM 2026
    Breel Embolo (l) darf zur Nati in die USA reisen. - keystone

    Zwei andere WM-Teilnehmer haben hingegen noch immer zu zittern. Der Unterschied: Bei ihnen geht es um die gesamte Mannschaft.

    Ebola-Ausbruch behindert DR Kongo vor WM 2026

    Ob das Nationalteam der Demokratischen Republik Kongo in die USA einreisen darf, ist noch unklar.

    Der Grund: In der Heimat breitet sich seit Wochen das Ebolavirus aus. Vorletzte Woche sagte der WM-Verantwortliche des Weissen Hauses, dass sich Kongos Spieler vor der Einreise drei Wochen isolieren müssen.

    WM 2026
    Die Spieler der DR Kongo bangen um die Reise an die WM 2026. - keystone

    Am Mittwoch bestritt der Kongo dann aber ein Testspiel (0:0 gegen Dänemark). Zu einem weiteren wird es vor der WM 2026 aber voraussichtlich nicht mehr kommen.

    Eine geplante Partie in Spanien am kommenden Dienstag gegen Chile wurde von lokalen Behörden wegen Gesundheitsrisiken abgesagt.

    Zuvor hatte das Nationalteam der Demokratischen Republik Kongo bereits auf ein dreitägiges Trainingslager und einen Fan-Event in der Heimat verzichten müssen.

    Am 11. Juni will das Team sein WM-Camp in Houston beziehen. Garantiert ist nichts.

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    Iran in Mexiko statt den USA

    Vor Probleme gestellt wird auch die Nationalmannschaft des Irans – dem Land, mit dem sich Co-Gastgeber USA im Krieg befindet. Die US-Visa für das Team aus dem Nahen Osten sind noch nicht ausgestellt.

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    Für den Iran geht es vorerst nach Mexiko statt in die USA. - keystone

    Der Iran plante seinen WM-Aufenthalt deshalb um. Statt in Tucson, Arizona, schlagen die Spieler ihre Zelte nun im mexikanischen Tijuana auf.

    Damit hat sich das Problem mit den US-Visa aber nicht gelöst, denn: Der Iran bestreitet alle drei Gruppenspiele in den USA.

    Kommentare

    User #1859 (nicht angemeldet)

    Das ist skandalös 1 Woche vor Turnierbeginn noch diese Umstände. Kanada und Mexiko kennen den Sportsgeist. Die Amis werden sich blamieren weil Sie Politik und Sport nicht trennen und Infantino sagt nichts dazu, Hauptsache die Taschen sind voll.

    User #1726 (nicht angemeldet)

    Verbrecher sollten nicht reisen dürfen!

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