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Weinzierl: Trainer-Standing wird durch Ablösesummen erhöht

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Deutschland,

Hohe Ablösesummen für Trainerwechsel in der Bundesliga sorgten zuletzt für Diskussionen. Markus Weinzierl vom FC Augsburg überrascht diese Entwicklung nicht.

Markus Weinzierl hält hohe Trainer-Ablösesummen für nachvollziehbar. Foto: Sven Hoppe/dpa
Markus Weinzierl hält hohe Trainer-Ablösesummen für nachvollziehbar. Foto: Sven Hoppe/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Markus Weinzierl empfindet die steigenden Summen für Trainer-Ablösen als zwangsläufig.

«Wenn der Trainer der wichtigste Mann im Konstrukt ist, ist die Entwicklung für mich nachvollziehbar», sagt der neue Coach des FC Augsburg in einem Interview der «Sport Bild».

«Lange haben die Spieler überproportional mehr verdient und auch mehr Ablöse gekostet. Das Standing eines Trainers, der Topstars führen soll, wird automatisch erhöht, wenn ein Verein viel Geld investiert», sagt Weinzierl.

Der FC Schalke 04 bezahlte 2016 etwa drei Millionen Euro, als Weinzierl nach seiner ersten Zeit beim FC Augsburg nach Gelsenkirchen wechselte. Zuletzt sorgten die Ablösesummen für die Trainerwechsel innerhalb der Bundesliga für Aufsehen und Diskussionen. Adi Hütter wechselt im Sommer für 7,5 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach, von dort geht Marco Rose für 5 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Der FC Bayern München soll für Julian Nagelsmann unter Umständen bis zu 25 Millionen Euro an RB Leipzig bezahlen.

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