Vladimir Petkovic wird in Österreich als potenzieller Nationaltrainer gehandelt. Werbung bei unseren Nachbarn macht ein Schweizer vor Ort.
Vladimir Petkovic
Dirigiert er bald die Nationalmannschaft Österreichs? Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic wird beim 34. der Fifa-Weltrangliste als Kandidat für die Nachfolge von Franco Foda gehandelt. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Ex-Nati-Coach Vladimir Petkovic wird in Österreich als neuer Nationaltrainer gehandelt.
  • Eine Empfehlung für den 58-Jährigen gibt es vom Ex-YB-Verteidiger Gregory Wüthrich.
  • Der Verteidiger von Sturm Graz bezeichnet Petkovic als «eine gute Wahl».

Nach dem Verpassen der WM-Qualifikation trennten sich Österreich und sein Nationaltrainer Franco Foda vorzeitig. Nun ist der 34. der Fifa-Weltrangliste auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Neben den Österreichern Peter Stöger und Andreas Herzog ist dabei auch ein Schweizer Kandidat: Vladimir Petkovic.

Der Ex-Nati-Coach ist nach seiner bitteren Entlassung in Bordeaux wieder auf dem Markt. Mit ÖFB-Sportchef Peter Schöttel soll der 58-Jährige bereits ein Gespräch geführt haben.

Wüthrich: Vladimir Petkovic ist «eine gute Wahl»

Werbung für den kroatisch-schweizerischen Doppelbürger gibt es von einem in Österreich angestellten Schweizer. Ex-YB-Verteidiger Gregory Wüthrich, mittlerweile bei Sturm Graz, bezeichnet Petkovic als «eine gute Wahl».

Gregory Wüthrich
Gregory Wüthrich (am Ball) spielt seit 2020 in der österreichischen Bundesliga für Sturm Graz.
Gregory Wüthrich
Zuvor verteidigte der mittlerweile 27-Jährige jahrelang bei YB.

Der 27-jährige Innenverteidiger hebt dabei den Coup gegen Frankreich an der Euro 2020 hervor: «Solche Partien lieferst du nur, wenn der Teamgeist stimmt. Ein Verdienst von Petkovic», wird Wüthrich von der «Kronen Zeitung» zitiert.

Sollte Österreich Vladimir Petkovic zum Nationaltrainer machen?

Der Ex-Nati-Coach habe gute Einzelspieler zu einem Team geformt, «wo der Zusammenhalt an oberster Stelle stand». Lobenswert sei auch, «dass er zu den Doppel-Staatsbürgern in der Nati einen sehr guten Draht fand», so Wüthrich. Mit Ballbesitz und einer offensiven Spielweise sei zudem «eine neue Begeisterung entfacht».

Petkovics unterirdische Kommunikation hat Wüthrich hingegen nicht angesprochen.

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