Urs Fischer scheidet mit Mainz im Conference-League-Viertelfinal
Trotz 2:0-Hinspielsieg verpasst Mainz den Halbfinal der Conference League. Das Team von Urs Fischer wird bei Racing Strassbourg gleich mit 0:4 demontiert.

Das Wichtigste in Kürze
- Mainz verspielt in Strassbourg einen Hinspiel-Vorsprung und verliert 0:4.
- Damit scheitern Urs Fischer, Silvan Widmer & Co. im Viertelfinal der Conference League.
Urs Fischer verpasst den Halbfinal in der Conference League trotz guter Ausgangslage. Die Serie von neun Spielen ohne Niederlage riss bereits am Wochenende. Wenige Tage später geht das Team des Schweizer Erfolgstrainers in Frankreich mit 0:4 unter.
Die Deutschen reisen mit einem 2:0-Sieg aus dem Hinspiel zu Racing Strassbourg, dem Sieger der Conference-League-Ligaphase. Doch früh wird ersichtlich: Die Franzosen haben sich viel vorgenommen und wollen die Begegnung mit viel Offensivpower drehen.
Strassbourg gleicht Hinspiel-Hypothek aus
In der 25. Minute kommt die erste Grosschance: Moreira zeigt einen traumhaften Seitfallzieher, Goalie Batz pariert aber spektakulär. Damit ist die Aufholjagd lanciert – eine Minute später auch offiziell. Nanasi schiebt zum 1:0 ein.

Insgesamt sind die Franzosen deutlich überlegen. Immer wieder rennen sie motiviert an, auch wenn sie dabei mehrfach an der Mainz-Defensive abperlen. Doch nach 35 Minuten ist die Begegnung wieder ausgeglichen: Ouattara köpfelt wuchtig zum 2:0 ein.
Penalty-Parade von Mainz-Goalie Batz
Der Druck bleibt hoch, nur mit Mühe verhindert Mainz einen weiteren Gegentreffer vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel wird das Spielgeschehen ausgeglichener – das Fischer-Team hält jetzt besser mit.

Doch dann trifft Kohr in der 65. Minute seinen Gegenspieler im Strafraum und der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Obwohl der Mainzer in erster Linie den Ball spielt, kippt der VAR die Entscheidung nicht. Aber Goalie Batz hält den Penalty!
Doch der erhoffte Umschwung bleibt aus: Wenige Minuten später muss Urs Fischer ein drittes Gegentor mitansehen. Gleich drei Mainzer können ein Dribbling nicht stoppen, dann trifft der freistehende Enciso – Widmer ist zu weit weg.
Mainz findet in der Schlussphase doch noch den Offensivgeist. Doch auch die Offensiveinwechslungen von Urs Fischer sorgen nicht mehr für ein Tor: Mainz verliert mit 0:4 und muss die Segel streichen.












