Die Uefa plant die Deregulierung und eine Aufhebung des Financial Fairplay. Investoren könnten künftig ohne irgendein Limit Geld in die Vereine pumpen.
Financial Fairplay
Das Financial Fairplay ist seit 2013 in Kraft. (Symbolbild) - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Uefa könnte das Financial Fairplay in Kürze in die Tonne treten.
  • Der Verband plant allem Anschein nach eine Aufhebung der Regulierung.
  • Reiche Geldgeber könnten dann unlimitiert Geld in die Vereine stecken.

Setzt die Uefa beim Financial Fairplay (FFP) zum Todesstoss an? Wie der «Kicker» berichtet soll der Europäische Fussballverband den Vereinen einen neuen Vorschlag präsentiert haben. Demnach soll das Limit für Geldgeber aus dem Fussball verschwinden.

Die Uefa setzte die Financial-Fairplay-Regeln bislang sowieso nie wirklich um. Vereine wie Paris Saint-Germain und Manchester City konnten quasi tun und lassen, was sie wollten. Kam es zu einem Verfahren wurden die Vereine fast immer für nicht schuldig befunden.

Laut den «Kicker»-Informationen soll die Deutsche Fussball-Liga (DFL) ihren Vereinen das Vorschlagspapier der Uefa schon vorgelegt haben. Mit der Aufhebung könnten Investoren unlimitiert Geld in ihre Vereine pumpen. Bis anhin durften Geldgeber lediglich ein Defizit von 30 Millionen Euro innerhalb von drei Jahren ausgleichen.

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