Southgate unterstützt medizinische Studien zu Kopfbällen

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Englands Auswahltrainer Gareth Southgate hat seine Unterstützung für zwei unabhängige medizinische Studien über neurodegenerative Störungen und deren mögliche Langzeit-Folgen für Fussballprofis bekundet.

    Unterstützt Studien über neurodegenerative Störungen und deren mögliche Langzeit-Folgen für Fussballprofis: Gareth Southgate. Foto: David Klein/CSM via ZUMA Wire/dpa
    Unterstützt Studien über neurodegenerative Störungen und deren mögliche Langzeit-Folgen für Fussballprofis: Gareth Southgate. Foto: David Klein/CSM via ZUMA Wire/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Mit den beiden Studien FOCUS (Universität Nottingham) und HEADING (London) sollen ehemalige Fussballprofis auf frühe Anzeichen neurokognitiver Störungen untersucht werden.

    Die Krankheit wird durch das Absterben von Gehirnzellen verursacht, sie kann zu Demenz, Parkinson oder Alzheimer führen. «Dies ist ein unglaublich wichtiges Problem unseres Sports, und ich freue mich, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, diese Forschungen zu unterstützen», sagte Southgate in einer Mitteilung des englischen Fussballverbands FA.

    Mit den beiden Studien FOCUS (Universität Nottingham) und HEADING (London) sollen ehemalige Fussballprofis auf frühe Anzeichen neurokognitiver Störungen untersucht werden. Er sei im vorigen Jahr 50 Jahre alt geworden, sagte Southgate, und könne daher nun selbst an der HEADING-Studie teilnehmen. Zudem würde er «jeden ehemaligen Profi, der dazu bereit und fähig ist, ermuntern», ebenfalls an einer der beiden Studien teilzunehmen, betonte der ehemalige englische Nationalspieler.

    Besonders in England gibt es eine Debatte über die möglichen Langfrist-Folgen des Fussballs. Vergangenes Jahr machte die Frau von Sir Bobby Charlton öffentlich, dass ihr Mann an Demenz erkrankt sei - als bereits fünfter Weltmeister von 1966. Eine Studie der Universität Glasgow hatte 2019 ergeben, dass Ex-Profis ein erhöhtes Risiko haben, an Demenz oder Parkinson zu sterben. Auch wenn keine direkte Verbindung der Erkrankungen zu Kopfbällen erbracht werden konnte, entschieden sich die Verbände Englands, Schottlands und Nordirlands, Kopfbälle im Training von Kindern unter elf Jahren zu verbieten.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    gg
    42 Interaktionen
    Welt-Neuheit
    KI
    275 Interaktionen
    Gefahr

    MEHR IN SPORT

    YB Fassnacht Schweizer Nati
    3 Interaktionen
    Bei Sieg in Luzern
    Cristiano Ronaldo Portugal Rückkehr
    2 Interaktionen
    Rückkehr?
    Schweizer Nati Yakin PK
    4 Interaktionen
    Aufstieg winkt
    FC St.Gallen
    Gute Jahres-Bilanz

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Friedrich Merz
    Deutschland
    Wegwerf-Agenten
    2 Interaktionen
    Deutschland
    Bundesnachrichtendienst
    2 Interaktionen
    Mit Russland
    3 Interaktionen
    Berlin