Schweizer Nati: «Aebischer wie Freuler – Hefti wie Lichtsteiner»

Pascal Moser
Pascal Moser

Italien,

Mit Michel Aebischer, Denis Zakaria, Silvan Hefti spielen weitere Stars der Schweizer Nati neu in der Serie A. Packen sie es? Hier kommt der Check!

Michel Aebischer yb
Michel Aebischer, langjähriger Spieler von YB, kommt bei Bologna noch nicht wirklich zum Zug. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Vier Schweizer Nationalspieler verdienen ihr Geld in der Serie A.
  • Experte und Spielerberater Gianluca Di Domenico traut ihnen in Italien viel zu.

Mit Michel Aebischer (25) ist ein weiterer Spieler der Schweizer Nati im Winter in die Serie A gewechselt. Er muss bislang meist mit der Ersatzbank vorliebnehmen. War der Wechsel des langjährigen YB-Mittelfeldspielers ein Fehler?

Serie-A-Experte und Spielerberater Gianluca Di Domenico relativiert: «Bologna hat ihn als Perspektivspieler geholt. Der Klub ist im zentralen Mittelfeld extrem gut besetzt und hat nun mit Aebischer einen starken Back-up im Kader.»

Remo Freuler
Remo Freuler wechselte 2016 vom FC Luzern zu Atalanta. Mittlerweile hat er für die Bergamasken über 250 Spiele absolviert. - keystone

Es sei nun wichtig, Geduld zu bewahren. «Remo Freuler (29) musste dazumal bei Atalanta ebenfalls zuerst in seine Rolle wachsen, die er heute innehat. Das traue ich Aebischer auch zu», so Di Domenico.

Viele Stars der Schweizer Nati

In Italien trifft der 25-Jährige auf viele bekannte Gesichter. Ex-Teamkollege Silvan Hefti (24) wagte im Winter ebenfalls den Sprung in die Serie A. Im Gegensatz zu Aebischer ist er Stammspieler und konnte mit starken Leistungen bereits überzeugen.

Silvan Hefti
Silvan Hefti überzeugt bei Genua bereits mit starken Leistungen. - keystone

«Hefti erinnert die Italiener mit seinem Offensivspiel sehr stark an Stephan Lichtsteiner, der während sieben Jahren für Juve gespielt hat. Er hat Power, ist robust und wird deshalb für sein Spiel geschätzt», erklärt Di Domenico.

Rodriguez wieder Stammspieler, Zakaria verletzt

Taktisch könne Hefti zwar noch etwas zulegen, doch dafür erhalte er auch genügend Zeit. «Bei einem Abstieg würde er wohl die Liga halten, es gibt einen Markt für ihn. Er wird den nächsten Sprung in der Serie A machen.»

Einer, der den italienischen Fussball bereits bestens kennt, ist Ricardo Rodriguez (29). Di Domenico kennt ihn schon lange, er war während zwölf Jahren sein Berater.

Er sagt: «Seit Trainer Ivan Juric bei Torino übernommen hat, hat Ricardo seine ideale Position gefunden. Er spielt nun in der Dreier-Abwehrkette als zentraler Verteidiger. Mit konstanten Leistungen ist er zum Stammspieler avanciert.»

Denis Zakaria
Hat sich bei Juventus schnell zurechtgefunden: Denis Zakaria. - keystone

Der vierte Spieler der Schweizer Nati, der neu in der Serie A spielt, ist Denis Zakaria (25). Bei Juventus erlebte er ein Traum-Debüt und konnte gleich einen Treffer erzielen.

Aufgrund einer Adduktoren-Verletzung ist er bei den Länderspielen gegen England (26. März) und den Kosovo (29. März) nicht mit dabei.

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