FC-Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat die Entwicklung der Gehälter im Profi-Fussball kritisiert.
Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die Entwicklung der Gehälter im Profi-Fussball. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Pool/dpa
Karl-Heinz Rummenigge kritisiert die Entwicklung der Gehälter im Profi-Fussball. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/Pool/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der frühere Stürmer von Inter Mailand forderte, eine europäische Lösung dafür zu finden.

«In den vergangenen zehn Jahren haben wir alles falsch gemacht, weil wir immer mehr für Spieler und Berater ausgegeben haben», sagte der 65-Jährige im Interview der italienischen Zeitung «Corriere della Sera». Die Pandemie habe dagegen gezeigt, dass man einen Schritt zurück machen und zu einem rationaleren Modell zurückkehren müsse, erklärte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fussball-Rekordmeisters weiter.

Der frühere Stürmer von Inter Mailand forderte, eine europäische Lösung dafür zu finden. «Die Menschen wollen einen rationaleren Fussball», sagte Rummenigge. Eine Gehaltsobergrenze wäre zwar eine gute Initiative, aber Politiker in Brüssel hatten ihm zufolge bereits 2008 gesagt, dass man damit gegen europäisches Recht verstosse. Jetzt unter dem Eindruck der Corona-Pandemie sei vielleicht ein passender Moment für eine neue Initiative, um das zu korrigieren.

Als Rummenigge von Zahlen aus Superstar Lionel Messis hoch dotiertem Vertrag beim katalanischen Club FC Barcelona erfahren hatte, habe er gelacht. «Ich kann ihm nur ein Kompliment machen, weil er es geschafft hat, einen so astronomischen Vertrag abzuschliessen», kommentierte er.

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