Schweizer Nati – Yakin: «allen Möglichkeit geben, sich zu zeigen»
Wer fährt mit der Schweizer Nati zur WM 2026? Murat Yakin will noch einmal möglichst viele Spieler testen – Granit Xhaka freut sich auf eine Standortbestimmung.

Das Wichtigste in Kürze
- Mit einem Testspiel gegen Deutschland startet die Nati in die Länderspielpause.
- Murat Yakin stellt klar: «Diejenigen, die dabei sind, sollen auch auf dem Platz sein.»
- Gegen Deutschland könnte er zehn Wechsel vollziehen, um möglichst viele Spieler zu sehen.
In Basel empfängt die Schweizer Nati am Freitagabend (20.45 Uhr) Deutschland zum Testspiel-Kracher. Das erste von vier Testspielen, die vor dem Auftakt in die WM 2026 (am 13. Juni gegen Katar) noch anstehen.
«Für uns ist es wichtig, solche Gegner zu haben», sagt Granit Xhaka mit Blick auf die hochklassigen Testspiel-Kontrahenten. Der Nati-Captain erklärt: «Um zu sehen, wo wir aktuell stehen im Hinblick auf die WM.»

Auch Trainer Murat Yakin will wichtige Erkenntnisse gewinnen. Für ihn ist es die letzte Länderspielpause, bevor der WM-Kader nominiert wird. Das bedeutet: Die Spieler haben ein letztes Mal Gelegenheit, sich von ihrer besten Seite zu zeigen.
Murat Yakin will «allen die Möglichkeit geben»
Für Yakin ist dabei klar: «Diejenigen, die dabei sind, sollen auch auf dem Platz sein.» Er werde mit «den besten» aus der Quali beginnen, im Spiel aber viele Wechsel vornehmen. «Wir wollen allen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen.»

Im Testspiel gegen Deutschland werden zehn Wechsel erlaubt sein! Yakin lässt durchblicken, dass er davon Gebrauch machen will: «Wir können alle auswechseln, das ist ein grosser Vorteil. Aber wir müssen aufpassen, den Spielfluss nicht zu verlieren.»
Spezialrolle für Zakaria
Eine spezielle Rolle hat er in der Schweizer Nati für Denis Zakaria vorgesehen. Yakin verrät: «Ich will die besten Spieler auf dem Platz sehen. Und Denis spielt bei Monaco immer, ist Captain. Ich traue ihm zu, auch in einer anderen Rolle zu spielen.»

Captain Xhaka schwärmt derweil von Ardon Jashari: «Er ist ein sehr spezieller Spieler. Er hat einen grossen Schritt gewagt und kann jetzt bei Mailand von grossartigen Spielern wie Luka Modric lernen. Ich sehe eine grosse Zukunft vor ihm.»
Xhaka: «Am Schluss wird auf dem Platz gesprochen»
Für ihn selbst sei es immer speziell, in Basel zu spielen, sagt Xhaka. «Ich bin hier geboren, aufgewachsen und habe meine ersten Schritte als Profi gemacht.» Nach wie vor sei es ein grosses Privileg, im Trikot der Schweizer Nati zu spielen, sagt der 33-Jährige.

Für den Routinier ist klar: «Wir sind erfahren genug, um zu wissen, worum es geht. Am Schluss wird sowieso auf dem Platz gesprochen.» Eine erste Antwort soll heute das Testspiel gegen Deutschland liefern.












