Roter Stern Belgrad: Coach provoziert nach Pfiffen eigene Fans!
Roter Stern Belgrad verpasst die Champions League: In der 3. Quali-Runde scheiden die Serben aus. Dann legt sich Meistertrainer Dejan Stankovic mit den Fans an.
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Das Wichtigste in Kürze
- Durch eine 0:2-Heimpleite muss Roter Stern Belgrad seine Champions-League-Träume begraben.
- Trainer Dejan Stankovic provoziert nach dem Spiel die eigenen Fans – weil diese pfeifen.
Dicke Luft bei Roter Stern Belgrad: Nach dem Ausscheiden in der Qualifikation zur Champions League legt sich Trainer Dejan Stankovic mit den eigenen Fans an.
Nach einem 0:2 im Rückspiel gegen Hapoel Beer Scheva bringen die serbischen Fans ihren Unmut mit Pfiffen zum Ausdruck. Stankovic klatscht hämisch und heizt das Pfeifkonzert damit noch weiter an.
Ein Betreuer versucht den sichtlich aufgebrachten Coach zu beruhigen. Dieser verabschiedet sich mit einem Sprung über die Bande. Auf die Fans ist er an diesem Abend wohl eher nicht so gut zu sprechen – und umgekehrt.
Eigentlich hat Stankovic Legendenstatus
Dabei ist Stankovic eine serbische Fussball-Legende. Der 42-fache Nationalspieler lancierte seine Karriere einst bei Roter Stern Belgrad. Später gewann er mit Lazio Rom und Inter Mailand 13 Titel – darunter die Champions League.
Als Trainer waren Stankovic Einsätze in ebenjener Champions League allerdings noch nicht vergönnt. In seiner ersten Amtszeit bei Roter Stern scheiterte er 2022 in den Playoff ganz knapp (4:5 Gesamtskore) an Maccabi Haifa.

Nun ist erneut gegen ein israelisches Team Endstation. Zu viel für die Fans des amtierenden Double-Gewinners, die ihren vierfachen Meistercoach kurzerhand auspfeifen.
Nach dem Spiel erscheint weder Stankovic noch dessen Co-Trainer Nenad Sakic zur Pressekonferenz. Berichten zufolge ist am Mittwochmittag eine teaminterne Krisensitzung geplant. Stankovics Job sei in Gefahr – trotz eines Schnitts von 2,34 Punkten pro Spiel.












