Rassistische Rufe im Union-Test: Polizei ermittelt gegen Fan

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Deutschland,

Beim Vorbereitungsspiel der Berliner wird ein Union-Anhänger ausfällig. Er beleidigt wohl einen gegnerischen Spieler. Fans melden das, die Polizei ermittelt.

Dirk Zingler
Union-Präsident Dirk Zingler distanziert sich klar von den rassistischen Rufen eines Fans. - dpa

Nach dem rassistischen Vorfall bei einem Testspiel des 1. FC Union Berlin ermittelt die Polizei gegen einen Union-Anhänger wegen des Verdachts verhetzender Beleidigung.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilte, habe der 44-Jährige beim Spiel des Fussball-Bundesligisten gegen Drittliga-Aufsteiger 1. FC Schweinfurt 05 in Herzogenaurach nach zwei Foulsituationen «deutlich hörbar» die Worte «schwarze Sau» in Richtung der Spieler auf dem Platz gerufen.

Diese Äusserungen seien wahrgenommen und der Polizei gemeldet worden. Laut Mitteilung sprachen Beamte der Polizeiinspektion Herzogenaurach den Beschuldigten nach dem Spiel am Dienstag an, stellten seine Personalien fest und führten erste ermittlungsrelevante Massnahmen durch.

Zingler: «Rassisten sind Idioten, auch wenn sie Union-Trikots tragen»

Union-Präsident Dirk Zingler hatte nach dem Vorfall bereits klare Worte gefunden: «Rassisten sind Idioten – auch wenn sie Union-Trikots tragen. Wer Menschen herabwürdigt, hat bei uns keinen Platz. Wer damit ein Problem hat, soll gehen. Union steht für Zusammenhalt, nicht für Hass

Das Spiel im Adi-Dassler-Stadion gewann Schweinfurt vor rund 300 Zuschauern mit 1:0. Union hält sich noch bis Freitag in Franken im Trainingslager auf.

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