Fussball-Weltmeisterin Megan Rapinoe wünscht sich im Gehaltsstreit mit dem US-Verband einen Vergleich.
Hatte ihren eigenen Verband (USSF) im Frühjahr 2019 wegen Diskriminierung verklagt.: US-Starspielerin Megan Rapinoe. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Hatte ihren eigenen Verband (USSF) im Frühjahr 2019 wegen Diskriminierung verklagt.: US-Starspielerin Megan Rapinoe. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - dpa-infocom GmbH
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Das Wichtigste in Kürze

  • «Ja, wir haben uns in ein paar Bereichen geeinigt, die in der Praxis schon umgesetzt waren.

«Mir wäre es lieb, wenn ich nicht vor Gericht müsste und wir keine Energie und kein Geld mehr verschwenden müssen. Aber es sieht nicht so aus, als ob wir in nächster Zeit zu einem Vergleich kommen», sagte die 35 Jahre alte Nationalspielerin der Deutschen Presse-Agentur.

«Ja, wir haben uns in ein paar Bereichen geeinigt, die in der Praxis schon umgesetzt waren. Das ist wichtig und toll, aber die Krux ist noch immer viel diskutiert», stellte Rapinoe fest und ergänzte: «Wir sind selbstverständlich zuversichtlich und müssen einfach diesen juristischen Prozess weiterverfolgen - auch wenn unsere Ohren natürlich immer offen sind für einen Vergleich.»

Die Frauenfussball-Nationalmannschaft hatte ihren eigenen Verband (USSF) im Frühjahr 2019 wegen Diskriminierung verklagt. Die Spielerinnen beklagten in erster Linie, dass ihre männlichen Kollegen weitaus besser bezahlt würden. Zudem hätten die Männer bessere Reise-, Spiel- und Trainingsbedingungen.

Die Klage wurde im Mai von einem Bundesgericht in Kalifornien abgewiesen. In der Urteilsbegründung hiess es unter anderem, das Frauen-Team habe in der Vergangenheit das Angebot abgelehnt, gemäss den gleichen Strukturen wie das Männer-Team bezahlt zu werden, wonach die Männer etwa spielegebunden entlohnt würden. Das Gericht liess aber den Aspekt der diskriminierenden Arbeitsbedingungen zu. Dort kam es Anfang Dezember zu einem Vergleich. Beim Thema gleiche Bezahlung wollen die Spielerinnen in Berufung gehen.

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