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Österreichs Verband stimmt zu: Liga darf bis 31.7. spielen

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Österreich,

Die österreichische Bundesliga kann ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 31. Juli fertig spielen.

Auch die Tribüne im Allianz-Stadion in Wien wird leer bleiben. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa
Auch die Tribüne im Allianz-Stadion in Wien wird leer bleiben. Foto: Georg Hochmuth/APA/dpa - dpa-infocom GmbH

Die österreichische Bundesliga kann ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 31. Juli zu Ende spielen. Das Präsidium des Fussball-Verbandes ÖFB stimmte einem entsprechenden Antrag der Liga zu.

«Das neue Zeitfenster schafft neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen», sagte der Bundesliga- Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer in einer Mitteilung nach der Bekanntgabe durch den ÖFB.

«Im Sinne der Rechtssicherheit ist für Spiele im Juli die Zustimmung jener Spieler nötig, die zum 30-Mann Kader gehören und deren Verträge auslaufen», erklärte der Liga-Chef. Der 30. Juni ist immer der Tag, an dem viele Arbeitsverhältnisse mit Spielern enden. In der österreichischen Liga stehen in der Meister- und Qualifikationsgruppe noch zehn Spieltage aus.

Ebenbauer betonte, dass auch Themen wie Leihverträge und Transferfenster zu beachten seien, um die sportliche Integrität zu wahren. «Bevor wir Termine für die aktuelle Meisterschaft beschliessen können, ist zunächst einmal notwendig, ob und unter welchen Voraussetzungen die Regierung Mannschaftstrainings und Meisterschaftsspiele zulässt.»

Rückendeckung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Geisterspielen bekam die Liga erneut von Sportminister Werner Kogler (Grüne). Heikel ist aber die Frage, was bei einem positiven Corona-Test passiert. Wesentlicher Bestandteil des Konzepts, das die Liga dem Sport- und Gesundheitsministerium vorgelegt hat, ist die Möglichkeit, in diesem Fall nur den betroffenen Spieler zu isolieren.

An diesem Donnerstag wird es laut österreichischer Nachrichtenagentur APA ein Treffen zwischen Politik und Bundesliga geben, um mögliche Nachbesserungen zu erörtern. «Ob die Liga den Betrieb wieder aufnimmt oder nicht, bleibt ihre Entscheidung», sagte Kogler.

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