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    Neymar: Emanuel Petit kritisiert PSG-Star scharf

    Christoph Böhlen
    Christoph Böhlen

    Frankreich,

    Gehen PSG und Superstar Neymar (30) im Sommer getrennte Wege? Geht es nach einer Frankreich-Legende, wäre es höchste Zeit für einen Wechsel.

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    Neymar steht bei PSG in der Dauerkritik. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Emmanuel Petit hält die Verlängerung vor 4 Jahren von PSG mit Neymar für einen Fehler.
    • Der Brasilianer koste viel und spalte den ganzen Verein, so der Weltmeister von 1998.

    Die Liebe zwischen Neymar und Paris Saint-Germain scheint endgültig erloschen. Seit dem Aus in der Champions League ist der Brasilianer beim Hauptstadt-Club unten durch. Er wird vor der Nati-Pause zuhause gar ausgepfiffen, zusammen mit Lionel Messi gilt er als Sündenbock der PSG-Fans.

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    Geht es nach den PSG-Fans, ist unter anderem Neymar Schuld am CL-Aus gegen Real Madrid. - Keystone

    Ein Journalist von «RMC Sport» berichtet Ende März sogar davon, dass Neymar kaum noch trainiere. «Er kommt in einem erbärmlichen Zustand an, fast betrunken», so Daniele Riolo. Dabei ist der 30-Jährige jahrelang Fan-Liebling, erzielt in 137 Pflichtspielen 98 Tore und sammelt 57 Assists für die Paris.

    Jetzt stichelt auch Frankreich-Legende Emmanuel Petit (51). Und erklärt: «Die Vertragsverlängerung von Neymar vor zwei Jahren war der grösste Fehler von PSG!» Und der Weltmeister von 1998 legt gleich nochmal nach.

    «Er spaltet den ganzen Verein, weil er auch seit zwei Jahren sportlich stagniert. In Eins-gegen-eins-Situationen setzt er sich nicht mehr durch», so Petit. Auch deshalb möchte ihn PSG schon länger verkaufen.

    Doch das Mega-Gehalt des Brasilianers verhindere den Verkauf. «Damit und einem Vertrag bis 2026 ist es unmöglich, ihn zu verkaufen», so Petit. «Wie ist es möglich, dass sie ihn verlängert haben, wenn der Spieler der Mannschaft in keiner Weise hilft?»

    Soll Neymar den Club im Sommer verlassen?

    Nach dem Aus in der Königsklasse bleibt PSG nur noch der Titel in der Ligue 1. Dieser sollte dem Tabellenführer nicht mehr zu nehmen sein. Die Paris liegen neun Runden vor Schluss zwölf Punkte vor Olympique Marseille. Am Sonntag treffen Neymar und PSG auf den FC Lorient.

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