Spielt Cristiano Ronaldo im November schon wieder für Portugal?
Cristiano Ronaldo wurde vom portugiesichen Verband suspendiert. Gemäss dem Verbandschef könnte seine Strafe jedoch eher früher als später abgesessen sein.

Das Wichtigste in Kürze
- Während der Länderspielpause sorgte Superstar Cristiano Ronaldo für einen Eklat.
- Der 41-Jährige reiste aus dem Trainingslager der Nationalmannschaft ab, nachdem er in Norwegen 90 Minuten auf der Bank sass.
- Mittlerweile wurde er vom Verband suspendiert. Eine Disziplinarkommission befasst sich mit dem Fall.
- Geht es nach dem Verbandschef, soll Ronaldo schon im November für Portugal wieder dabei sein.
Die Saga um Cristiano Ronaldo und die portugiesische Nationalmannschaft ist um ein Kapitel reicher. Nachdem der Superstar gemäss Medienberichten suspendiert worden war, sorgte der Verbandspräsident Pedro Proenca (55) am Samstag für Aufhorchen.
Bei einer Stadioneinweihung sagte er zu dem Disziplinarverfahren vor Medien: «Der Verband, der Trainer, alle Teamkollegen sind sich einig: Jeder will Cristiano zurück. Ich erwarte ihn bereits während der internationalen Pause im November.»
Wie lange es dauern wird, bis ein endgültiges Strafmass bekannt ist, ist aktuell jedoch noch unklar. Laut Proenca hängt dies von der Disziplinarkommission ab, die als «autonomes Gremium» urteilen wird.
Cristiano Ronaldo reiste aus Trainingslager ab
Im Zentrum des Knatsches zwischen dem 41-jährigen Ronaldo und der portugiesischen Nationalmannschaft um Trainer Jorge Jesus (72) stehen Einsatzzeiten. Beim Nations-League-Spiel in Norwegen (2:1 für Portugal) sass Ronaldo 90 Minuten auf der Bank.

Daraufhin reiste der Weltstar aus dem Trainingslager der Mannschaft ab. Später warf er dem Coach vor, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben. Gegenüber den Fans und Mitspielern entschuldigte er sich aber auch.
Der Trainer liess währenddessen die Tür für eine Rückkehr offen. Es gebe kein böses Blut zwischen den beiden. Sofern er bei Al-Nassr spiele, sei er ein Kandidat. «Wenn er zurückkehren will, dann wird er zurückkehren», so Jesus.
















