Nach Orkanwarnung: Stürmt Eintracht in den Achtelfinal?
Eintracht Frankfurt geht mit einer guten Ausgangslage ins heutige Spiel gegen RB Salzburg. Sichert sich Frankfurt heute das EL-Achtelfinal-Ticket?

Das Wichtigste in Kürze
- Eintracht Frankfurt trifft heute (18 Uhr) verspätet auf Red Bull Salzburg.
- Das spiel musste wegen einer Orkanwarnung von Donnerstag auf Freitag verschoben werden.
- Die Eintracht nimmt einen 4:1-Sieg aus dem Hinspiel mit nach Salzburg.
Nach dem Abflauen des Sturms wird Eintracht Frankfurt mit einem Tag Verspätung in das entscheidende Rückspiel der Europa League bei Red Bull Salzburg gehen. Die Chancen auf das Achtelfinale stehen nach dem 4:1 vor einer Woche gut.
Für Eintracht Frankfurt hat die Verlegung des Europa-League-Rückspiels bei Red Bull Salzburg um einen Tag auf den heutigen Freitag (18) zumindest einen Vorteil. Die Ruhepause nach der 1:2-Pleite am Montag in der Fussball-Bundesliga gegen Union Berlin verlängerte sich um 21 Stunden.
Ob sich nach der Verlegung der Zwischenrundenpartie wegen einer Sturmwarnung in den nächsten Wochen die Terminhatz weiter zuspitzt, hängt nun von der Deutschen Fussball Liga ab.
Die DFL will prüfen, ob es mögliche Ausweichtermine für die am Sonntagabend um 18 Uhr angesetzte Partie der Hessen bei Werder Bremen gibt. Entschieden werden soll laut des Verbandes über eine mögliche Neuansetzung noch heute.
Verspätung wegen Sturmwarnung
Die Eintracht muss zwar mit Verspätung um den Einzug in das Achtelfinale kämpfen, hat aber nach dem 4:1-Hinspielerfolg gute Aussichten. Da die Auslosung für die Runde der letzten 16 Clubs bereits heute um 13 Uhr in Nyon VD stattfindet, wird die Eintracht im Falle des Weiterkommens schon vor dem Anpfiff wissen, wer der Gegner ist.
Für die Begegnung in Salzburg kündigte Trainer Adi Hütter wieder Personalveränderungen an, nachdem er gegen Berlin einige Stammkräfte wie Sebastian Rode, Djibril Sow oder Almamy Touré geschont hatte. Abgesehen von Stürmer Bas Dost und Mittelfeldakteur Mijat Gacinovic meldete Hütter «fast alle Mann an Bord».
Hütter will nicht bloss verteidigen
Nach seiner Gelbsperre im Hinspiel wird Innenverteidiger Martin Hinteregger wieder in der Startelf stehen. Ob dies auch für den dreifachen Torschützen des ersten K.o.-Spiels gegen Salzburg, Daichi Kamada, gilt, liess der Coach offen.

Hütter kündigte trotz des 4:1-Vorsprungs an, den Erfolg auch mit «Nadelstichen» in der Offensive suchen und nicht nur verteidigen zu wollen. Falls es seinen Eintracht-Profis gelingen sollte, ähnlich stark wie im Hinspiel aufzutreten, sei er «hundertprozentig überzeugt», ins Achtelfinale zu kommen.
Allerdings ist Red Bull Salzburg für seine Heimstärke bekannt: Der österreichische Meister gewann die jüngsten sieben Heimspiele in der Europa League. Und: Im Viertelfinale 2018 gelang nach einem 2:4 im Hinspiel bei Lazio Rom mit einem 4:1-Heimsieg noch das Weiterkommen.















