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Leipzig-Ordner weisen Japaner aus dem Stadion

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Deutschland,

Aus Panik vor dem neuartigen Coronavirus hat der Sicherheitsdienst des Fussball-Bundesligisten RB Leipzig eine Gruppe Japaner des Stadions verwiesen.

Im Heimspiel gegen Leverkusen wurden einige Japaner des Stadions verwiesen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Im Heimspiel gegen Leverkusen wurden einige Japaner des Stadions verwiesen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Gruppe Japaner wurde aus Angst vor dem Coronavirus aus der Red Bull Arena gewiesen.
  • RB Leipzig entschuldigt sich nach dem Vorfall beim Heimspiel gegen Leverkusen.

Gut zehn Minuten nach Beginn des Leipzig-Spiels gegen Bayer Leverkusen am Sonntag sei eine Gruppe Japaner von etwa zehn Ordnern des Stadions verwiesen worden. Dabei soll ihnen erklärt worden sein, dass dies aus Sorge vor dem Virus geschehe.

Den Japanern wurde zugesagt, dass das Geld für die Tickets zu einem späteren Zeitpunkt erstattet werde. Das teilten Personen aus der Gruppe via Twitter mit.

RB Leipzig entschuldigt sich

Der Club bestätigte den Vorfall am Montagnachmittag und entschuldigte sich. Der Sicherheitsdienst sei angehalten gewesen, Personengruppen aus potenziellen Risikogebieten gemäss den Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Instituts verstärkt zu kontrollieren.

«Leider ist hier im konkreten Fall im Zuge der grossen Verunsicherung, die aktuell auch bei uns um dieses Thema besteht, in der Auslegung gegenüber unseren japanischen Gästen ein Fehler unterlaufen. Für diesen Fehler möchten und müssen wir uns an dieser Stelle entschuldigen», teilte RB mit. Man habe bereits versucht, die betroffenen Personen zu kontaktieren und sie zum nächsten Heimspiel einzuladen.

RB Leipzig
Leipzigs Fans sorgen mit ihrer Choreografie gegen Leverkusen für eine unglaubliche Atmosphäre. - dpa

Vor dem Spiel gegen Leverkusen hatte es im RB-Fanblock noch eine grosse Choreografie gegeben. Unter dem Motto «Love, Peace and Rasenball» stellte man sich öffentlich gegen jegliche Form von Rassismus und Diskriminierung. Auch Vorstandschef Oliver Mintzlaff hatte das vor dem Spiel betont.

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