Max Kruse hat einen Verbleib beim VfL Wolfsburg offen gelassen.
Gegen RB Leipzig war Wolfsburgs Max Kruse (M) im Einsatz.
Gegen RB Leipzig war Wolfsburgs Max Kruse (M) im Einsatz. - Sebastian Kahnert/dpa

Obwohl Geschäftsführer Jörg Schmadtke vor dem 0:2 bei RB Leipzig am Samstag einen Abschied des Angreifers praktisch ausgeschlossen hatte, sagte Kruse nach der Partie bei Sky: «Wir werden sehen.»

Eine klare Aussage in die eine oder andere Richtung wollte der 34-Jährige nicht treffen. «Alles, was ich dazu gesagt habe, habe ich gesagt. Die Meinung besteht immer noch», meinte Kruse. «Ihr braucht ja sowieso immer ein bisschen Futter, also überlasse ich die Interpretation einfach mal euch.» Das Transferfenster ist noch bis zum kommenden Donnerstag geöffnet.

Zuletzt hatte Schmadtke zwischen Kruse und Trainer Niko Kovac vermitteln müssen. Hintergrund ist Kruses Unzufriedenheit, er hatte sich nach zuvor drei Ligaspielen als Reservist öffentlich mehr Spielzeit gewünscht. Kruse bestätigte ein Gespräch mit Schmadtke. «Es gab ein Gespräch die Woche, da kann ich ihm zustimmen», sagte er, wirkte mit dem Ergebnis der Unterhaltung aber nicht zufrieden. «Ob ich zufrieden bin oder nicht, spielt ja keine Rolle.»

Trainer Kovac äusserte sich nach dem Spiel lobend. «Für mich war immer klar und eindeutig: Es geht um Leistung, und wenn die stimmt, gibt es keine Probleme. Das hat man heute gesehen», sagte er. Erfahrene Spieler, die den Anspruch haben, eine Führungsperson zu sein, müssten als Vorbild vorangehen.

Vor der Partie der weiter sieglosen Wolfsburger hatte Schmadtke über Kruse gesagt. «Ich gehe davon aus, dass er am Donnerstag noch da ist.» Er sagte dann noch auf Nachfrage: «Er ist Donnerstag noch da.»

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