Khedira liebäugelt mit Wechsel in Premier League

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Deutschland,

Der bei Juventus Turin ins Abseits geratene ehemalige Fussball-Weltmeister Sami Khedira liebäugelt mit einem Wechsel nach England in die Premier League.

Sami Khedira kann sich einen Wechsel in Premier League vorstellen. Foto: Manuel Blondeau/Aop.Press/Zuma Press/dpa/Archiv
Sami Khedira kann sich einen Wechsel in Premier League vorstellen. Foto: Manuel Blondeau/Aop.Press/Zuma Press/dpa/Archiv - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gebe kein Angebot, nur Gespräche und Austausch.

«Definitiv würde mich die Premier League reizen, das war nie ein Geheimnis, das habe ich auch immer offen kundgetan», sagte der 33-Jährige am Samstagabend im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. ««Ich würde mich unheimlich freuen, wenn ich mich einem Premier League Club anschliessend könnte», sagte Khedira.

Es gebe kein Angebot, nur Gespräche und Austausch. Mit seinen ehemaligen Trainern Carlo Ancelotti vom FC Everton und Jose Mourinho von Tottenham Hotspur habe er unabhängig von seiner eigenen sportlichen Situation immer noch Kontakt.

Der gebürtige Stuttgarter spielte von 2010 bis 2015 beim spanischen Rekordmeister Real Madrid und seit fünf Jahren beim italienischen Rekord-Champion Juventus Turin. Dort ist Khedira unter Trainer Andrea Pirlo aussortiert worden und hat seit März kein Spiel für mehr den Club bestritten. Sein Vertrag beim Tabellenvierten der Serie A läuft im Sommer 2021 aus.

Der 33-Jährige bezeichnete seine Situation als «nicht frustrierend. Sie ist natürlich nicht zufriedenstellend. Ich möchte spielen, definitiv, aber an Andrea Pirlo liegt es nicht.» Er verstehe, dass der Trainer seine Art von Fussball spielen lassen wolle. «Die muss ich akzeptieren. Deswegen muss man schauen, dass man dann auch neue Wege findet», sagte Khedira.

Er trainiere mit der Mannschaft, versuche sich durch gute Leistung anzubieten. Er habe sich vorgenommen, «nicht wie ein kleines Kind mich in die Ecke zu setzen und zu schmollen und irgendwie den Miesepeter zu spielen». Und weiter: «Ich möchte, wenn ich dann im Endeffekt gehe, dass Juventus mich als grossartigen Spieler in Erinnerung hat. Oder in der jetzigen Phase den besten Reservisten oder den besten nichtberücksichtigten Spieler, den sie je hatten.»

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